Workshop-Party nach Schillerstraßenart?

Wir werden immer mal wieder zu Workshops eingeladen, in denen wir Multiplikator_innen im Umgang mit der GeoSurfen Software schulen bzw. zusammen mit ihnen konkrete Projekte umsetzen. Dieser Austausch innerhalb des Workshops ist für uns sehr wichtig. Anhand der Fragen der Teilnehmer, durch Beobachtungen und Feedback der Anwesenden können wir viele Erkenntnisse und Anregungen mit in unserer “Basis” nehmen und GeoSurfen immer weiter verbessern, soweit es uns möglich ist.

Workshop-PartyVielen Dank an dieser Stelle noch einmal für Euren ständigen und stetigen Anregungen auf den unterschiedlichsten Plattformen  🙂

In Vorbereitung dieser Workshops wird mit den Organisatoren ein Curriculum abgesprochen, welches wir versuchen abwechslungsreich und zielgruppenorientiert zu gestalten.

Aufgrund der zugrunde liegenden Software “GeoSurfen” haben wir sicherlich einen kleinen Vorteil, da unsere Teilnehmer zwischen den Räumen (Innen und Außen (Stadt-Natur)) hin- und herwechseln. Die Vermittlung der Inhalte und das Kennenlernen der Teilnehmer werden durch die Wechsel aufgelockert und unterstützt. Das Kennenlernen der Teilnehmer untereinander und die Erfahrung als Team lässt sich bspw. über das Spielen einer Wave (Tour) umsetzen. Enthusiastisch, aufgeschlossen und erwartungsfreudig wird dann oft der Workshop gestartet ….. und dann?

…. dann erfolgt oft die Ernüchterung. Oft über mehrere Stunden sitzen die Teilnehmer an der Theorie, feilen an Texten, komponieren Fotos, erstellen Interviews etc. und können es nicht erwarten diese Wave (Tour) nun endlich zu testen.

GeoSurfen

Immer wieder bin ich auf der Suche, diesen Prozess der Erstellung spielerischer zu gestalten.

Heute habe ich im Blog von Christian Spannagel cspannagel, dunkelmunkel & friends eine interessante Anregung gefunden, die ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren werde.

Was ist eine Workshop-Party?

Gefunden hat Christian diese Anregung bei Oliver Tacke (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt teach4TU)  in seinem Blogbeitrag: “Aktives Zuhören in der Schillerstraße”. Oliver
Workshop-Party1ermöglicht den Seminarteilnehmern mit seiner spielerischen Methode, sich aus der künstlichen Seminarumgebung heraus zubewegen und Praxisnah aktives Zuhören zu lernen. Später schreibt er in “Schillerstraße in action!” noch eine eigene Spielanleitung.

Christian hat dieser Idee in seinem Blogartikel “Workshop-Party” ein deutlicheres Gesicht gegeben, in dem er diese in seinem “Flipped-Classroom-Workshop” eingesetzt hat. Was mir besonders an seiner Umsetzung gefällt ist, dass er zwei Gruppen gebildet hat, die gegeneinander spielen. Dadurch spielt nicht jeder gegen jeden und es könnte innerhalb der Teilnehmer ein Zusammengehörigkeitsgefühl beim Spielen entstehen.

Grundidee des Spieles ist:

Jeder Anwesende erhält geheime Aufträge! Diese können per Briefumschlag übergeben oder beispielsweise unter den Stühlen, auf denen die Teilnehmer sitzen, angebracht werden. Die Aufträge enthalten Anweisungen, zum Beispiel “Klaue deinem Sitznachbarn eine Kartoffel vom Teller, ohne dass er es merkt” oder “Starte eine Diskussion zum Thema XY”. Das ist so ähnlich wie das Prinzip der Sendung Schillerstraße, bloß mit freier Zeiteinteilung. Nach dem Essen werden die Aufträge offen gelegt und es hat derjenige gewonnen, der die meisten absolviert hat.

Vorbereitung:

Es sollten Aufträge in der Anzahl der Seminarteilnehmer vorbereitet werden. Werden die Teilnehmer in Teams unterteilt, versuche ich auf ein ausgewogenes Verhältnis der Schwierigkeitsgrade der Aufträge zu achten.

Zudem finde ich die Idee spannend, Aufträge in den Kategorien unterhaltend, inhaltvermittelnd und sozial zu finden, wie bei Oliver und Christian.

Hier findest Du ein paar Vorschläge für Aufträge für GeoSurfen! (Google-Docs)

Umsetzung:

1. Spielregeln erklären:

2. Teambildung: Ich finde es passend zu unserem Inhalt, Teams zu bilden. Es macht mehr Spaß, ist kommunikativer und lehrreicher, wenn man in einer Gruppe eine Wave (Tour) erspielt. Oft ergänzen sich die Kompetenzen der Mitspieler untereinander. Zudem erfährt jeder etwas über sein Team und es lassen sich manchmal nur in Zusammenarbeit bestimmte Aufgaben lösen.

3. Abschluss der Aufträge: Hat jemand seinen Auftrag erfüllt, wird dieser öffentlich an die Tafel etc. geheftet. Dann sehen die anderen, wann/ob sie eines Teil des “Auftrages” waren.. (von tinegoesph)

4. Auswertung: Auf den einzelnen Auftragskarten befinden sich Punkte. Diese werden für jedes Team zusammengerechnet. Es kann ein Sieger gekürt werden 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s