Fernmeldemuseum Aachen

 

auf Reise

Wir Enten lieben es uns mitzuteilen und fühlen uns in einer Gruppe am wohlsten. Da haben wir wohl mit dem Menschen einiges gemeinsam 😉 Während wir jedoch schnell mit der Gruppe zum nächsten Ort, wo wir auf andere Gruppen treffen, fliegen können, ist den Menschen diese Art der schnellen und einfachen Fortbewegung untersagt. (Bei der Schöpfung der Arten wurden wir wohl begünstigt ;)) Allerdings, dass müssen wir den Menschen neidlos anerkennen, sind diese ungefiederten Wesen sehr findig. Um Entfernungen überwinden zu können haben sie im Laufe der Zeit einige sehr interessante Dinge entwickelt. Einen riesigen Nachteil haben diese Dinge jedoch, sie funktionieren allesamt mit Strom … und was, wenn es irgendwann keinen mehr gibt?

Fernmeldemuseum Aachen

Einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Kommunikation via Fernmeldungen ermöglicht das Fernmeldemuseum in Aachen, betrieben vom Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V. Auf 360 qm kann jeder Besucher die Technik vergangener Zeiten bestaunen, anfassen und einschalten! Nur wir Enten werden von den Türschranken aufgehalten. Die Menschen unterschätzen uns!

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“

Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden.

Ich konnte beobachten, wie Hermann Schneider, Mitglied des Gründungsvorstandes des Fördervereins, einer kleinen Gruppe eine private Führung angeboten hatte. Mit leuchtenden Augen und vielen Fragen verließen sie nach mehreren Stunden die Räumlichkeiten, die eige

Lass dich mit GeoSurfen in einer kleinen Tour zu dem Fernmeldemuseum führen. Über den Inhalt, die Geschichten und Rätsel kannst du dich auf das Thema einstimmen.

Logo-GeoSurfen

 

 

 

 

 

Spoiler: Vorsicht!

Im nachfolgen erhältst du einen Einblick, was dich in der Wave erwartet. Möchtest du sie lieber vor Ort spielen, lies bitte nicht weiter. Ansonsten soll die „Offenbarung“ interessierten Wave-Creatoren ein Anwendungsbeispiel für eine Wave zeigen:

Aufbau der Wave:

allgemeine Beschreibung: Fernmeldemuseum Aachen

Wave: Fernmeldemuseum AachenAn einem öffentlichen Bücherschrank (auch eine Art der Kommunikation) beginnt die Tour an deren Ende das Fernmeldemuseum auf dich wartet. Das Fernmeldemuseum Aachen bietet auf 360 qm Technik von gestern und vorgestern zum Anfassen und Einschalten! In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“ Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurde in der ehemaligen DDR Fernmeldetechnik abgebaut, die im Westen schon lange nicht mehr existierte. Diese antiquarische Technik kam auch dem Aachener Fernmeldemuseum zugute. Im Juni 1996 wurde der „Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V.“ gegründet. Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden. Heute übernimmt der Förderverein neben der Wartung der technischen Einrichtungen im wesentlichen die Präsentation des Museums. Eine kleine Wave soll ein paar Hintergründe zur Fernmeldetechnik offenbaren. Viel Spaß 🙂 Infos zum Fernmeldemuseum:http://www.fernmeldemuseum-aachen.de/

Für die Tour solltest du etwa 20 Minuten einplanen.

1. Station „Fräulein vom Amt“

SchaltzentraleTelefonate außerhalb des Ortsnetzes mussten früher handvermittelt werden. Das erledigten freundliche Damen im Fernsprechamt. Das erste in Deutschland entstand 1881 in Berlin. Wer ins Ausland telefonieren wollte, musste seinen Gesprächswunsch lange vorher anmelden.

In dem Video wird erklärt, wie das Fräulein vom Amt um 1900 ein Telefongespräch vermittelt wurde:

Rätsel:

Die Bezeichnung „Fräulein vom Amt“ hatte damals einen ganz bestimmten Grund! Welchen? (Nur eine Antwort ist richtig.)

a) Einstellungsbedingung war, dass sich die Frauen in keiner Ehe befanden.

b) Die Berufsbezeichnung kommt irrtümlicherweise aus Amerika, Graham Bell hatte den Begriff „Fräulein“ irrtümlicherweise mit den der „Frau“ verwechselt.

2. Station: Graham Bell – das Telefon und der Streit um die Erfindung

SchaltzentraleAls am 14. Februar des Jahres 1876 beim amerikanischen Patentamt Alexander Graham Bell ein Patent für ein Telefon einreichte, war den bearbeitenden Beamten sicher nicht bewusst, dass sie eine der revolutionärsten Erfindungen der damaligen Zeit in der Hand hielten.

Die Bedeutung dieser Erfindung ist bis zum heutigen Tage von Jahr zu Jahr gestiegen und bleibt wohl unumstritten, nicht jedoch die Rechtmäßigkeit der Patenterteilung.

Meucci soll 1866 einige seiner Arbeitsmodelle verkauft haben, darunter auch das eines Telefons. Dennoch führte Meucci später die Arbeit fort und stellte 1871 einen Patentantrag darauf. Für die endgültige Anmeldung konnte er jedoch die Kosten nicht aufbringen, die Gültigkeit der Vormerkung erlosch 1873.

Alexander Graham Bell kam im Laufe dieser Ereignisse in den Besitz von Meuccis Materialien und Unterlagen. Als Meucci 1874 seine Gerätschaften und Unterlagen zurückforderte, wurde ihm mitgeteilt, man habe diese verloren. Nachdem Bell 1876 „sein“ Telefon zum Patent anmeldete, versuchte Meucci, dies anzufechten. Trotz jahrzehntelanger Streitigkeiten und dem Versuch, wenigstens finanzielle Entschädigung von Bell zu erhalten, gelang ihm dies nicht. Er starb verarmt.

Johann Philipp Reis (1834–1874) gelang es als erstem Menschen, eine funktionierende elektrische Fernsprechverbindung aufzubauen.

Rätsel:

Was ist die meistgesprochene Sprache auf der Welt? Mit welchem Buchstabenwert beginnt die Sprache? (Zahlenfrage)

3. Station: James Bond – Finde das richtige Kabel

VerstärkerFunk- und leistungsgebundende Kabelübertragung von Nachrichtensignale über große Strecken führten dazu, dass das Signal mit weiterer Entfernung abschwächte. Aus diesem Grund wurden alle paar Kilometer (etwa alle acht km) ein Verstärker im Boden eingelassen.

Das Signal wurde damit verstärkt.

In diese Verstärker führten vor der Einführung der Glasfaserkabel (Entdeckung 1896) manchmal armdicke Kabelbündel, bei denen selbst James Bond Probleme hätte, das richtige Kabel zu finden.

Rätsel:

In welchen Bereichen werden Glasfaser noch eingesetzt? (Multiple-Choice Frage)

a) Mikroskop

b) Magnetresonanztomograph

c) Laser

d) Sportpfeile für das Bogenschießen

e) Glühlampe

4. Station: wichtige Telefonnummern

fernmeldungIm Notfall kannst du unter den Notruf-Nummern 110 und 112 rund um die Uhr Hilfe herbei holen.

Auch Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax oder die Notrufnummer 110 per Fax zu nutzen.

Eine letzte Herausforderung wartet auf dich. Nutze die Chance, um einen Blick in das Fernmeldemuseum zu werfen 🙂

 Rätsel:

Wen erreichst du unter den Telefonnummern? (Zuordnungsfrage)

112 und 110

a) Feuerwehr und Rettungsdienst/Notarzt

b) nächstgelegende Polizeidienststelle

1 Kommentar

  1. Danke,danke, danke …..
    für diesen wunderschönen Bericht über unser Haus und die Verknüpfung mit den Rätseln.
    Aber ich bin auch etwas traurig, weil die Enten von den Türschranken aufgehalten wurden. Für die Enten habe ich jetzt einen besonderen Link, der noch nicht öffentlich ist und vorerst nur für die Enten bestimmt ist:

    http://www.fernmeldemuseum-aachen.de/video

    Viel Spaß beim Zuschauen und nochmals vielen Dank für den Besuch.

    Hermann Schnieder

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