„Stolpersteine und Pfade der Vernichtung jüdischen Lebens in Duisburg“ – Spur aufnehmen mit GeoSurfen

Wave: Spurensuche

Wave: Spurensuche

Das Projekt soll die Geschichte der Duisburger Juden und deren Vertreibung und Ermordung an der Hand von Orten „sichtbar“ zu machen. Die Wave wurde im Geschichtsunterricht des Steinbart-Gymnasiums mit den Schülern der Klasse umgesetzt.

Umsetzung:

Es entstanden zwei Waves mit den gleichen Stationen, wovon die eine jedoch im Uhrzeigersinn und die andere gegen den Uhrzeigersinn abgelaufen werden kann. Die Idee dahinter war, einer Klasse mit vielen Schülern, bzw. einer großen Gruppe, die Möglichkeit zu geben diese Inhalte zu erspielen, ohne, dass es für einen Teil der Gruppe langweilig wird. Aus diesem Grund, können den Spielern auch verschiedene Aufgaben mitgegeben werden, die diese Tour noch einmal für die Spielenden abwechslungsreicher, interaktiver und intensiver gestaltet. Ebenso kann das Erspielen der Inhalte in Form eines Wettbewerbes zwischen den Gruppen erfolgen.

Die Umsetzung erfolgte durch die Schüler. Sie machten sich mit der zugrundeliegenden Technik vertraut, suchten die einzelnen Stationen auf und recherchierten im Internet und im Stadtarchiv. In Gruppen erfolgte die konkrete Umsetzung der Inhalte an den Stationen, die Rätselentwicklung, das storytelling und die mediale Aufbereitung der Inhalte.

Wave: Spurensuche

Mosaik (Stolperstein-Kartierung)

Mosaik (Stolperstein-Kartierung)

  • allgemeine Beschreibung: Wieder hören wir die Glocken der Kirche, die am Ende des Platzes steht. Es ist sechs Uhr morgens und ein neuer Tag beginnt. Unsere jüngste Lea hatte die Nacht mal wieder nicht schlafen können, weil sie Alpträume hatte. Vor einer Woche wurden unsere Nachbarn inhaftiert und von da an plagt sie sich mit schrecklichen Alpträumen. Immer wieder wacht sie schweißgebadet auf, mit der Angst, dass uns dasselbe (wie unseren Nachbarn) wiederfahren könne. Doch sie ist nicht die einzige, die schreckliche Angst hat.

Diese Tour besteht aus 12 Stationen. Sie vermittelt euch einen Eindruck über

Stolperstein: Manass Neumark

Stolperstein: Manass Neumark

unser Leben, unsere Ängste und unser Schicksal. In dieser Tour kann eine große Gruppe aufgeteilt werden. Dabei erkundet ein Team die Tour in umgekehrter Reihenfolge.

Ein Team startet bei der „Spurensuche“, das andere hingegen bei der „Spurensuche (Spiegelung)“. Es kann auch ein Wettbewerb daraus gestaltet werden (nach Zeit; Fotoaufgaben, ordnet die Aussagen an den Stationen den Familienmitgliedern Sonnenberg zu, etc…).

  • Zeitaufwand: etwa 2 h (Innenstadt)

Erinnerungsroute:

Erinnerungsroute

Erinnerungsroute

  1. Duisburger Hauptbahnhofs: Stolperstein-Kartierung am Ostausgang
  2. in der Nähe des Hauptbahnhofs: Mahnmal zu Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder aus Duisburg
  3. Stadttheater: Dort kam es im März 1933 (im Rahmen der sog. „Judenumzüge“) zur Demütigung des Vorstehers der ostjüdischen Gemeinde Mordechai Jakow Bereisch
  4. Fuldastr. 14: Stolperstein für Rabbiner Manass Neumark
  5. Fuldastr. 1: Standort eines Judenhauses
  6. Kapelle zum Gedenken an die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde Duisburg inderJunkernstrasse; auf dem Innenhof befindet sich noch ein Fundament-Rest der alten Synagoge

    Mahnmal: Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder

    Mahnmal: Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder

  7. Rabbiner Neumark Weg: Anne-Frank-Mahnmal
  8. Rabbiner Neumark Weg : „Jüdisches Mahnmal“ (Stadtmauer) zum „Gedenken an die Duisburger Synagoge und die Opfer der Verfolgung“
  9. Mahnmal „Gen OSTEN“: Steinblock im Garten der Erinnerung vor der Synagoge
  10. Salvatorkirche: Fenster zum Gedenken an die jüdische Gemeinde Duisburgs und ihrer Synagoge
  11. Universitätsstr. 29: Haus des Hersch Groß, Betsaal der Ostjüdischen Gemeinde
  12. Dellstr. 14: Stolpersteine der Familie Sonnenberg
nag nag

nag nag

Vielen Dank für die Erfahrung 🙂 Inhaltlich habe ich auch wieder jede Menge dazu gelernt. Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht, mit euch vergangene Zeiten aus Duisburg zu entdecken. *nag nag*

Vielen lieben Dank für die tolle Organisation an den Projektinitiator: Mediacure 🙂

Fernmeldemuseum Aachen

 

auf Reise

Wir Enten lieben es uns mitzuteilen und fühlen uns in einer Gruppe am wohlsten. Da haben wir wohl mit dem Menschen einiges gemeinsam 😉 Während wir jedoch schnell mit der Gruppe zum nächsten Ort, wo wir auf andere Gruppen treffen, fliegen können, ist den Menschen diese Art der schnellen und einfachen Fortbewegung untersagt. (Bei der Schöpfung der Arten wurden wir wohl begünstigt ;)) Allerdings, dass müssen wir den Menschen neidlos anerkennen, sind diese ungefiederten Wesen sehr findig. Um Entfernungen überwinden zu können haben sie im Laufe der Zeit einige sehr interessante Dinge entwickelt. Einen riesigen Nachteil haben diese Dinge jedoch, sie funktionieren allesamt mit Strom … und was, wenn es irgendwann keinen mehr gibt?

Fernmeldemuseum Aachen

Einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Kommunikation via Fernmeldungen ermöglicht das Fernmeldemuseum in Aachen, betrieben vom Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V. Auf 360 qm kann jeder Besucher die Technik vergangener Zeiten bestaunen, anfassen und einschalten! Nur wir Enten werden von den Türschranken aufgehalten. Die Menschen unterschätzen uns!

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“

Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden.

Ich konnte beobachten, wie Hermann Schneider, Mitglied des Gründungsvorstandes des Fördervereins, einer kleinen Gruppe eine private Führung angeboten hatte. Mit leuchtenden Augen und vielen Fragen verließen sie nach mehreren Stunden die Räumlichkeiten, die eige

Lass dich mit GeoSurfen in einer kleinen Tour zu dem Fernmeldemuseum führen. Über den Inhalt, die Geschichten und Rätsel kannst du dich auf das Thema einstimmen.

Logo-GeoSurfen

 

 

 

 

 

Spoiler: Vorsicht!

Im nachfolgen erhältst du einen Einblick, was dich in der Wave erwartet. Möchtest du sie lieber vor Ort spielen, lies bitte nicht weiter. Ansonsten soll die „Offenbarung“ interessierten Wave-Creatoren ein Anwendungsbeispiel für eine Wave zeigen:

Aufbau der Wave:

allgemeine Beschreibung: Fernmeldemuseum Aachen

Wave: Fernmeldemuseum AachenAn einem öffentlichen Bücherschrank (auch eine Art der Kommunikation) beginnt die Tour an deren Ende das Fernmeldemuseum auf dich wartet. Das Fernmeldemuseum Aachen bietet auf 360 qm Technik von gestern und vorgestern zum Anfassen und Einschalten! In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“ Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurde in der ehemaligen DDR Fernmeldetechnik abgebaut, die im Westen schon lange nicht mehr existierte. Diese antiquarische Technik kam auch dem Aachener Fernmeldemuseum zugute. Im Juni 1996 wurde der „Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V.“ gegründet. Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden. Heute übernimmt der Förderverein neben der Wartung der technischen Einrichtungen im wesentlichen die Präsentation des Museums. Eine kleine Wave soll ein paar Hintergründe zur Fernmeldetechnik offenbaren. Viel Spaß 🙂 Infos zum Fernmeldemuseum:http://www.fernmeldemuseum-aachen.de/

Für die Tour solltest du etwa 20 Minuten einplanen.

1. Station „Fräulein vom Amt“

SchaltzentraleTelefonate außerhalb des Ortsnetzes mussten früher handvermittelt werden. Das erledigten freundliche Damen im Fernsprechamt. Das erste in Deutschland entstand 1881 in Berlin. Wer ins Ausland telefonieren wollte, musste seinen Gesprächswunsch lange vorher anmelden.

In dem Video wird erklärt, wie das Fräulein vom Amt um 1900 ein Telefongespräch vermittelt wurde:

Rätsel:

Die Bezeichnung „Fräulein vom Amt“ hatte damals einen ganz bestimmten Grund! Welchen? (Nur eine Antwort ist richtig.)

a) Einstellungsbedingung war, dass sich die Frauen in keiner Ehe befanden.

b) Die Berufsbezeichnung kommt irrtümlicherweise aus Amerika, Graham Bell hatte den Begriff „Fräulein“ irrtümlicherweise mit den der „Frau“ verwechselt.

2. Station: Graham Bell – das Telefon und der Streit um die Erfindung

SchaltzentraleAls am 14. Februar des Jahres 1876 beim amerikanischen Patentamt Alexander Graham Bell ein Patent für ein Telefon einreichte, war den bearbeitenden Beamten sicher nicht bewusst, dass sie eine der revolutionärsten Erfindungen der damaligen Zeit in der Hand hielten.

Die Bedeutung dieser Erfindung ist bis zum heutigen Tage von Jahr zu Jahr gestiegen und bleibt wohl unumstritten, nicht jedoch die Rechtmäßigkeit der Patenterteilung.

Meucci soll 1866 einige seiner Arbeitsmodelle verkauft haben, darunter auch das eines Telefons. Dennoch führte Meucci später die Arbeit fort und stellte 1871 einen Patentantrag darauf. Für die endgültige Anmeldung konnte er jedoch die Kosten nicht aufbringen, die Gültigkeit der Vormerkung erlosch 1873.

Alexander Graham Bell kam im Laufe dieser Ereignisse in den Besitz von Meuccis Materialien und Unterlagen. Als Meucci 1874 seine Gerätschaften und Unterlagen zurückforderte, wurde ihm mitgeteilt, man habe diese verloren. Nachdem Bell 1876 „sein“ Telefon zum Patent anmeldete, versuchte Meucci, dies anzufechten. Trotz jahrzehntelanger Streitigkeiten und dem Versuch, wenigstens finanzielle Entschädigung von Bell zu erhalten, gelang ihm dies nicht. Er starb verarmt.

Johann Philipp Reis (1834–1874) gelang es als erstem Menschen, eine funktionierende elektrische Fernsprechverbindung aufzubauen.

Rätsel:

Was ist die meistgesprochene Sprache auf der Welt? Mit welchem Buchstabenwert beginnt die Sprache? (Zahlenfrage)

3. Station: James Bond – Finde das richtige Kabel

VerstärkerFunk- und leistungsgebundende Kabelübertragung von Nachrichtensignale über große Strecken führten dazu, dass das Signal mit weiterer Entfernung abschwächte. Aus diesem Grund wurden alle paar Kilometer (etwa alle acht km) ein Verstärker im Boden eingelassen.

Das Signal wurde damit verstärkt.

In diese Verstärker führten vor der Einführung der Glasfaserkabel (Entdeckung 1896) manchmal armdicke Kabelbündel, bei denen selbst James Bond Probleme hätte, das richtige Kabel zu finden.

Rätsel:

In welchen Bereichen werden Glasfaser noch eingesetzt? (Multiple-Choice Frage)

a) Mikroskop

b) Magnetresonanztomograph

c) Laser

d) Sportpfeile für das Bogenschießen

e) Glühlampe

4. Station: wichtige Telefonnummern

fernmeldungIm Notfall kannst du unter den Notruf-Nummern 110 und 112 rund um die Uhr Hilfe herbei holen.

Auch Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax oder die Notrufnummer 110 per Fax zu nutzen.

Eine letzte Herausforderung wartet auf dich. Nutze die Chance, um einen Blick in das Fernmeldemuseum zu werfen 🙂

 Rätsel:

Wen erreichst du unter den Telefonnummern? (Zuordnungsfrage)

112 und 110

a) Feuerwehr und Rettungsdienst/Notarzt

b) nächstgelegende Polizeidienststelle

Neues Feature: Linkeinbindung – interaktive Schnittstellen werden erweitert

Linkeinbindung-App

Linkeinbindung in Wave / Station in der App


Auf den regelmäßigen Ausflügen in der letzten Zeit, in denen ich mich mit kreativen Köpfen treffen durfte, um gemeinsam an Ideen und Konzepten für die Einbindung von GeoSurfen zu den verschiedensten Projekten zu arbeiten, kam immer wieder eine Bitte auf: der Integration von Links in unsere Software.

alter Entwicklungsstand:

Das Einbinden von Fotos und Bildern ist schon seit dem Anfang der Plattform möglich. Die Integration von Links war bisher umständlich und funktionierte vor allem im Browser (Webapp habe ich gelernt, ist der Fachbegriff) super. In der App haben unsere Programmierer dieses Feature nun optimiert, während ich ihnen dabei wissbegierig über die Schultern gesehen habe. Selbst um Mitternacht, wo man als Ente ruhig in seinem Schilfhaus schlafen sollte, konnte ich es nicht lassen und musste die Jungs ständig mit sinnreichen Kommentaren unterstützen. Ob diese das auch so hilfreich sahen?

Browser-Linkeinbindung

Linkeinbindung in Wave im Browser (Webapp)

neuer Entwicklungsstand:

Im Browser hat sich die Erscheinung nicht geändert. Der Link wird erkannt und als solcher dargestellt. Möchte der Wave-Creator in seiner Wave-Beschreibung die Öffnungszeiten eines Museums integrieren, da seine Tour in das Gebäude führt, kann er die Webseite des Museums einbinden. So muss er nicht mehr in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob sich an den Öffnungszeiten des Museum etwas verändert wurde. Diese Arbeit entfällt, da das Museum selbst für die Aktualisierung seiner Webseite sorgt.

In der App kann der Wave-Creator seinen Spielern durch Links zusätzliche Informationen anbieten. Diese werden ebenfalls von der Software automatisch erkannt. Dadurch kann die Wave erweitert bzw. bereichert werden oder unter dem Link können sich Informationen befinden, die sich eher an Interessierte richten, aber zum eigentlichen Spiel nicht notwendig sind.

Hinweis: Die Links können nur mit einer bestehenden Internetverbindung aufgerufen werden. Hast du dir die Wave offline auf dein mobiles Device geladen und spielst die Wave dementsprechend im offline Modus, ist die Wave genauso spielbar, wie vorher. Texte, Bilder und Aufgaben der einzelnen Stationen werden angezeigt. Ein Link kann im offline-Modus jedoch nicht aufgerufen werden.

Every place tell a story – mit dem Wave-Creator (mobil- und webbasiert) eigene Touren erstellen

Mit den Enten im Clara Zetkin Park abhängen und im Bärlauchduft, der im Frühjahr im Auwald wohnt, baden.

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Mit einem kurzen Ausflug nach Leipzig konnte ich in meiner Freizeit ein paar Tage mit den Leipziger Enten abhängen und sie in ihrer Gelassenheit und Freundlichkeit bewundern.

Der Grund meines Ausflugs war ein Workshop eine Multiplikatorenschulung in Leipzig, die in die GeoSurfen Software einführen sollte. Als Produkt ist sogar eine kleine Testtour entstanden, die unter hier mit einem Klick zu erreichen ist:

 

Einen Leitfaden für eine Wave-Erstellung über den mobilen oder webbasierten Wave-Creator ist in der Präsentation zu finden.

Geocachen mit dem Android: c:geo

c-geoGeoSurfen ist zum Teil aus unseren Erfahrungen mit dem Geocachen entstanden. Dabei hat sich bei uns die App c:geo bewährt, die wir heute vorstellen wollen. Sie ist unaufdringlich, keine zusätzlichen Gerätschaften müssen mitgetragen werden und über das Smartphone können nebenbei noch Telefonjoker eingelöst (wenn man mal vor einem unlösbaren Rätsel steht und ein Versteck nicht auffindbar ist ;)) und anderen Funktionsweisen während der „Jagd“ genutzt werden.c-geo1

Welche Geräte können die APP „c:geo“ nutzen?

Für Handys mit Android als Betriebssysem ist c:geo einsetzbar. Die App selbst ist opensource und eignet sich für Android-Smartphones mit GPS Funktion. Als Ergänzung empfiehlt sich für den Einstieg die kostenlose Bedienungsanleitung zu c:geo, welche ebenfalls als eigenständige App im Market zu erhalten ist.

Wozu kann c:geo eingesetzt werden? / Wie gestaltet sich die Usebility?

„c:geo“ ist eine einfache, intuitive und nach ersten Erfahrungen leistungsstarke App, für das Geocachen.

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Wie ist der inhaltliche Aufbau on c:geo gestaltet?

Nach dem Start der App empfängt ein transparentes Menü mit sechs Icons den User. Im ersten Menüpunkt, der Live-Karte werden alle in der Nähe verfügbaren Caches anzeigt. Der zweite Menüpunkt “In der Nähe” ist dem ersten Menu-Punkt sehr ähnlich, jedoch in tabellarischer Ansicht. Der dritte Menüpunkt beinhaltet alle auf dem Gerät gespeicherten Caches. Die restlichen Menüpunkte lassen dann noch unterschiedliche Suchoptionen zu. Nach Aufruf der Live-Karte, wird eine Map mit der eigenen Position, sowie alle in der Nähe verfügbaren Caches angezeigt. Ein Touch auf das Cache-Symbol und die Details zum Cache werden angezeigt. Die App ermöglicht den Cache offline abzuspeichern. Ebenso kann die App gpx-Dateien importieren, dann ist dasGeocachen auch offline möglich. Mit einem Kompass-Symbol (oben neben dem Cache-Titel) oder die Menütaste zum Aufruf des Kontextmenüs kann der Cache annavigiert werden. Der Kompass zeigt den direkten Weg per Luftlinie zum Ziel an.

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Wie wirkt sich der Gebrauch von c:geo auf den Akkuverbrauch aus?

Das aktive mobile Datennetz und der ständige Einsatz des GPS‘ ist ein hoher Stromverbrauch und eine knappe Akkkulaufzeit eh schon vorprogrammiert. Deshalb gilt, beim Geocachen mit dem Smartphone stets mit vollem Akku loszuziehen. Bei längeren Touren sollte evtl. auch an eine externe Stromquelle oder Ersatzakku gedacht werden.

Wie sollte ich nach dem Download c:geo das erste Mal einsetzen?

Nach der Installation und anschließendem Start der App solltet ihr Euch zunächst in den Einstellungen mit einem Geocaching.com-Account anmelden. Wer noch kein Konto besitzt sollte dies im Vorfeld erledigen. Ihr greift dann auf das entsprechende Kartenmaterial von Geocashing.com zurück und habt auch die Möglichkeit direkt im eigenen Profil zu loggen/posten.

Welche Schnittstellen werden zusätzlich angeboten?

Die App bietet eine Einbindung eines Go 4 Cache und Twitter-Accounts an, um anderen Usern in Echtzeit eigene Beiträge mitzuteilen. Ebenso arbeitet c:geo mit Google-Maps zusammen, in der die gefundenen Caches und die zu Suchenden auf einer Straßenkarte eingeblendet werden.

Wie schneidet c:geo im Vergleich mit ähnlichen Apps ab?

Die kostenlose c:geo-App hat mehr Funktionen als die offzielle App des Geocaching-Anbieters Groundspeak. Zudem ist sie in einzelnen Darstellungen effektiver. Beispielsweise werden gefundene Caches sofort in einer Übersicht als gefunden angezeigt. Des Weiteren werden weitere Such- und Navigationsmöglichkeiten angeboten.
Auf dem Android Markt wird sie als die zur Zeit beste App für das Geocaching bewertet.

Existieren interessante Hintergründe zu c:geo?
In der Geocaching-Community wird schon seit längerem darüber diskutiert, wie Groundspeak freien Entwicklern Steine in den Weg legt. Ein API ist seit langem angekündigt, befindet sich aber laut Groundspeak immer noch in der „Erprobungsphase“. Unklar ist auch, wie offen das API ausfallen wird.
Der Entwickler carnero hatte im Juli angekündigt, (Quellehttp://www.geocaching-dessau.de) wegen Auseinandersetzungen mit Groundspeak (die App greift direkt auf die Datenplattform von Groundspeak zu) von der App zurückzutreten. Seit dem wird sie als Open-Source-Projekt weiter entwickel.

Wo kann die c:geo kritisiert werden?

Die App bietet zwar weitere Suchmöglichkeiten nach Koordinaten an, dennoch vermag ich an diesem Gerät nicht so leicht Peilungen vorzunehmen. Peilungen werden beim Geocachen jedoch hin- und wieder erfordert! Hier weiche ich auf einen Webdienst aus, obwohl c:geo laut infoblog.li Peilungen vornehmen kann.

Existieren nützliche Kombination mit anderen Apps?

  • WhereYouGo – ist eine spezielle App für Wherigo-Caches
  • GCC: Geocache Calculator – beinhaltet über 250 unterschiedliche Funktionen zur Berechnung von Werten und Prüfsummen, sowie Tabellen und Übersichten zur Unterstützung bei der GeoCaching Suche unterwegs.
  • GC Schnack – zeigt Geocaching News an

weitere Entwicklungen von c:geo

  • Kontakte Plugin:
    Beschreibung: Dies ist ein Kontakte-Plugin für c:geo. Das Plugin funktioniert nur, wenn c:geo installiert ist und ermöglicht direkten Zugriff auf das Adressbuch beim Anklicken eines Usernamen in c:geo. Damit das Plugin den Usernamen zu einem Adressbuch-Eintrag zuordnen kann, muss der Username im Namens- oder Spitznamen-Feld eingetragen sein.
  • Kalender Plugin:
    Beschreibung: Das Kalender – Plugin funktioniert nur, wenn c:geo installiert ist und ermöglicht es einen Event-Cache in den eigenen Kalender hinzu zufügen.

 

– weitere Empfehlungen von Cowboy of bottrop

Morgen um Mitternacht … (tellM)

Erschrocken lasse ich mein Smartphone auf den Tisch zurückfallen, wo es eben noch gelegen hatte. Die Nachricht verschwimmt. Morgen wird es also enden!

ende

Screen – App / Auflösung

Mein Tischnachbar schaut mich fragend an und sieht reflexartig auf den Bildschirm meines Smartphones. Zum Glück kann er nichts mehr lesen, die Nachricht ist verschwommen. Die Nachricht war nur für die Auserwählten bestimmt!

anfang

Auflösung / Screen – App

Angefangen hatte alles mit einer geheimnisvollen Einladung von einem Unbekannten an mich und meine Freunde, nachdem uns ein mysteriöser Brief vor zwei Wochen erreicht hatte.  Seitdem erreicht uns alle paar Tage ein Hinweis auf einen Überläufer aus unserer Gruppe, ein Spion. Ihn gilt es zu enttarnen. Von Anfang an treibt er sein Spielchen mit uns!!


 

Hintergrund

So ähnlich könnte eine neue, auf dem Markt erschienene App eingesetzt werden, tellM nennt sie sich. Die App ist im Android, wie auch im iOS Markt kostenlos downloadbar. Das Design kommt modern und erfrischend rüber. Unterstützt wurde das Team von tellM bei der Umsetzung von bitstars.

Die Nutzer können über diese App ihren Telefonkontakten, die ebenfalls diese App installiert haben müssen, anonyme Botschaften zusenden. Bilder müssen zudem erkundet werden, da sie unklar im Stream angezeigt werden. Texte hingegen werden gleich klar angezeigt. Beiden gemeinsam ist jedoch, dass niemand weiß, wer von den Kontakten die Botschaft gesendet hat. Auch bei einer Antwort bleibt der Absender anonym. Nur an dem Waschbären Symbol können andere Nutzer erkennen, welches Geschlecht der Verfasser des Posts inne hat.

 

Handhabung

Mit dem Finger muss der Empfänger den Inhalt des Bildes erkunden und dann Stück für Stück zusammensetzen. Das Maskottchen in Form eines Waschbärens ist daher sehr passend. Für den Waschbären sind seine Pfoten das wichtigste Werkzeug. Alles wird damit erkundet und ertastet. Waschbären sind bekannt für ihr gutes Gedächtnis, ihre große Anpassungsfähigkeit und hohe Lerngeschwindigkeit. Verhaltensforscher H. B. Davis knöpfte sich die Waschbären vor und ließ sie komplexe Schlösser öffnen. Dabei haben sie ebenso gut abgeschlossen wie Rhesus-Affen. 11 von 13 dieser Schlösser öffneten sie in weniger als zehn Versuchen. Einmal begriffen, vergessen Waschbären die Lösung für ein Problem auch nicht so schnell. Bis zu drei Jahre können sie Infos im Hinterstübchen behalten.

Will man selbst ein Bild über tellM versenden, macht man einfach ein Foto, schreibt einen Text dazu und versendet es an die App. Noch können Fotos nicht über die App bearbeitet werden, aber das wird in Zukunft bestimmt noch kommen. Aso bis dahin – Aufpassen!, dass euch eure Bildhintergründe nicht verraten 😉

 

Mit der Anonymität steigt die Gefahr unerwünschte und beleidigende Posts an seine Kontakte zu versenden. Manche Menschen würden sich einen Spaß daraus machen, mal endlich unerkannt über den Chef oder Kommilitonen lästern zu können, wohl wissend, dass auch sie die verletzenden Nachrichten erhalten. tellM hat für diese Fälle Vorkehrungen getroffen. Der Einzelne kann zum einen den User blocken und seine Nachrichten werden somit nicht mehr im Stream angezeigt. Des Weiteren kann der User ein Bild melden. Wird ein Bild zweimal gemeldet, wird das Bild von den Betreibern entfernt und der User für die Benutzung der App gesperrt. Da tellM sich an der Telefonnummer des Smartphones orientiert, muss sich der Nutzer, wenn er wieder im Stream mitmachen will, eine neue Telefonnummer zulegen. Da in tellM kein Nickname angegeben werden muss, identifiziert die App den Nutzer über die Telefonnummer. Daher ist ein erneutes Anmelden, wenn der User entfernt wurde, wie in anderen Netzwerken nicht so leicht möglich.

Marketing

Team tellMDie Gründer von tellM sehen höhere Zukunftschancen der App in den USA. Aus diesem Grunde haben sie hier mit einer besonderen Art des Marketing begonnen, wie ich es beschreiben würde. Partymarketing, d.h. sie fahren von Party zu Party, um ihre App unter den Studenten in den USA bekannt zu machen. Die Unternehmer organisieren zudem Wettbewerbe auf dem Campus der  Universitäten und lassen die Universitäten gegeneinander antreten. Die Universität mit den meisten Downloads bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hat 600 $ erhalten.

Since the app is brand new, they’re working hard on spreading the word. The entrepreneurs are holding competitions on campus with different organizations see which can get the most downloads. Avellan said each organization and chapter has a download code they can share, and the tellM team tracks the number of downloads for each code. The competition lasts until Friday and the winner gets $600. (The Daily Aztec 04/2014)