Every place tell a story – mit dem Wave-Creator (mobil- und webbasiert) eigene Touren erstellen

Mit den Enten im Clara Zetkin Park abhängen und im Bärlauchduft, der im Frühjahr im Auwald wohnt, baden.

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Mit einem kurzen Ausflug nach Leipzig konnte ich in meiner Freizeit ein paar Tage mit den Leipziger Enten abhängen und sie in ihrer Gelassenheit und Freundlichkeit bewundern.

Der Grund meines Ausflugs war ein Workshop eine Multiplikatorenschulung in Leipzig, die in die GeoSurfen Software einführen sollte. Als Produkt ist sogar eine kleine Testtour entstanden, die unter hier mit einem Klick zu erreichen ist:

 

Einen Leitfaden für eine Wave-Erstellung über den mobilen oder webbasierten Wave-Creator ist in der Präsentation zu finden.

das Hinterlassen von Spuren beim Netzwerken

Du ziehst um und suchst nach netten Leuten in der Umgebung?

Du setzt Dich mit neuen Themen auseinander und findest in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis keinen, mit dem Du Dich darüber austauschen kannst?

Du musst Dich in eine neuen Inhalt / Methode einarbeiten und bist Dir unsicher?

Netzwerkplattformen sind gut geeignet, um mit neuen Leuten der Umgebung oder zu einem bestimmten Thema in Kontakt zu kommen. Davon gibt es einige und sehr unterschiedliche! Für mich haben sich besonders BarCamp Formate und XING Events als ideales Format erwiesen.

An Wochenenden finden fast immer irgendwo BarCamps statt. So wie an diesem Wochenende beispielsweise das EduCamp (auf Twitter #ecfra14) in Frankfurt und das KrisenPRcamp (auf Twitter #krisenprcamp) in Köln veranstaltet wird.

Im nachfolgenden Video erhaltet Ihr einen Eindruck eines EduCamps:

Im Laufe der Zeit entwickeln sich darüber zu einzelnen Personen Beziehungen. Die Stärke von Beziehungen wird dabei von vier Faktoren bestimmt:

  1. gemeinsam verbrachte Zeit
  2. emotionale Intensität
  3. Intimität
  4. Reziprozität bzw. Gegenseitigkeit gemeinsamer Beziehungen

(Quelle: Startup Stuttgart, nach MarkGranovetters Netzwerktheorie in “Netzwerktheorie und Bedeutung für das eigene Netzwerk”, Kathleen Fritzsche, 27.08.2013)

Netzwerk
Bild: Marc Smith unter CC-Lizenz BY-SA 2.0

Kurz zusammengefasst, besagt seine Netzwerktheorie, dass wir u.a. über starke / direkte und schwache / indirekte Beziehungen verfügen.

Auf gemeinsamen Events bilden die schwachen Beziehungen Brücken für den Ausbau des persönlichen Netzwerkes. Sie sind der Motor für die schnelle und umfassende Verbreitung neuer Informationen. Je mehr schwache Beziehungen man hat, desto besser verbreiten sich Informationen zwischen verschiedenen, unabhängigen Gruppen. Über starke Beziehungen jedoch verbreiten sich neue Ideen mangels Neuigkeitsgehalt und äußeren Input viel langsamer.

Aus diesem Grund sind gerade im Networking schwache Beziehungen als Vermittler von großem Wert. Sie können bei neuen Ideen und Informationen bessere Ergebnisse liefern als enge Freunde und Familie, die oftmals die gleichen Interessen teilen und über die gleichen Informationen verfügen wie man selbst. Starke Beziehungen sind zwar motiviert zu helfen, verfügen aber meist nicht über die relevanten Informationen.

Daraus lässt sich auch schließen, dass Kontakte, die auf den ersten Blick und in dem Moment vielleicht uninteressant erscheinen, zu einem späteren Zeitpunkt wichtige Kontakte zu Personen außerhalb des eigenen Netzwerks herstellen können. Deshalb sollte man immer im Kopf behalten, dass die Sekretärin von heute die Projektmanagerin von morgen sein kann.

Nutzen für den Einzelnen und für Unternehmen

(Klenk & Horsch „Drei Checklisten: BarCamps für Unternehmen„, Frank Hamm, 24.04.2013)

 

  • Einar­beitung in neue Themen
    • Auf BarCamps werden Sessions gehalten und oft werden XING-Events mit Vorträgen verbunden. Über diese kann man auf Experten zu dem Thema treffen, die gerne ihr Wissen teilen und dabei auch vom Gegenüber lernen. Denn oft gehen gerade Neu­linge unkon­ven­tionelle Wege und stellen neugie­rige Fragen. Sie als Neuling werden deswegen auf keine Vorbe­halte treffen.
  • Networking und Austausch zu Themen
    • Der lockere Umgangston auf diesen Veranstaltungen erleichtert es, Kontakte zu knüpfen. Diese Kontakte sind »präventiver Wissens­speicher«, auf die man später zurückgreifen kann.
  • Über den Tellerrand schauen
    • Man sollte nicht nur an Events teilnehmen, dessen Themen in den Vorträgen gut bekannt sind. Meine Erfahrung zeigt, dass auch dieses Wissen später einmal sehr hilfreich sein kann.
  • Recruiting
    • Für ein Unternehmen ist ein Event eine gute und meistens kosten­günstige Möglichkeit, nach zukünftigen Mitarbeitern und Kunden Ausschau zu halten.
  • Image und Reputation
    • Der einzelne Einzelnen kann zeigen, dass er / sie in einem  modernen Unter­nehmen arbeiten, das sich mit aktuellen Themen und Trends beschäftigt, und dass kompe­tente Mitarbeiter wertvolle Beiträge einbringen können
  • Sponsoring
    • Für Unternehmen ist es jedoch zusätzlich möglich noch viel mehr in den Vordergrund zu rücken, indem das Unternehmen mit seinen Inhalten dem passenden Event finanziell entgegen kommt.
  • Orga­nisieren
    • Wenn es kein passendes Thema für das Unter­nehmen existiert, dann kann es selbst versuchen ein passendes Event zu orga­nisieren. Wenn ein Unternehmen beispiels­weise dazu den Veranstaltungs­ort in den eigen Räumlichkeiten sponsort, ist dem Unternehmen die volle Aufmerk­samkeit der Besucher gewiss.

. .. egal ob jedoch BarCamps oder über Xing Events

Was mir in negativ auffällt!

No Show Rates hinterlassen dabei einen schlechten Ruf

BarCamps oder XING Events werden zu niedrigen Kosten oder ehrenamtlich Events organisiert, manchmal gehen die Organisatoren sogar in Vorkasse und manchmal bildet das Event den Abschluss langer Verhandlungen, um den Teilnehmen etwas Besonderes bieten zu können.

Das muss gewürdigt werden. Durch Anwesenheit. Durch Pünktlichkeit.

Und dann ist der Tag da und ein Teil der Angemeldeten erscheint nicht. Hierbei handelt es sich um die sogenannten No Show Rates!

Folgen (Rene’s Blog „No-Show in BarCamps„, 11.04.2013):

  • mit dem Verhandlungspartner (sei es Veranstaltungsort / sei es der Caterer / …)
  • in der Gruppe, da sich die Gruppe vor Ort ständig für das Verhalten der fehlenden und damit der anschließenden Fehlkalkulation entschuldigen muss
  • Events werden mit Vorkasse abgewickelt, womit der Aufwand der Organisatoren wächst
  • es werden Schutzgebühren erhoben, um mögliche Ausfälle für die Verhandlungspartner kompensieren zu können

Negativ fallen solche No-Show-Raten auch den Sponsoren auf, die auch von mehr Teilnehmern ausgegangen sind und sich entsprechende Effekte versprochen haben. So besteht dann die Gefahr, dass Sponsoren sich aus dem Sponsoring zurückziehen und solche Veranstaltungen in ihrer Existenz gefährdet sind.(Torsten Maue, 15.10.2012)

Link:

Bsp. XING-Event „Frühstück auf dem Schloss Vaalsbroek“ (11.04.2014)

Workshop-Party nach Schillerstraßenart?

Wir werden immer mal wieder zu Workshops eingeladen, in denen wir Multiplikator_innen im Umgang mit der GeoSurfen Software schulen bzw. zusammen mit ihnen konkrete Projekte umsetzen. Dieser Austausch innerhalb des Workshops ist für uns sehr wichtig. Anhand der Fragen der Teilnehmer, durch Beobachtungen und Feedback der Anwesenden können wir viele Erkenntnisse und Anregungen mit in unserer “Basis” nehmen und GeoSurfen immer weiter verbessern, soweit es uns möglich ist.

Workshop-PartyVielen Dank an dieser Stelle noch einmal für Euren ständigen und stetigen Anregungen auf den unterschiedlichsten Plattformen  🙂

In Vorbereitung dieser Workshops wird mit den Organisatoren ein Curriculum abgesprochen, welches wir versuchen abwechslungsreich und zielgruppenorientiert zu gestalten.

Aufgrund der zugrunde liegenden Software “GeoSurfen” haben wir sicherlich einen kleinen Vorteil, da unsere Teilnehmer zwischen den Räumen (Innen und Außen (Stadt-Natur)) hin- und herwechseln. Die Vermittlung der Inhalte und das Kennenlernen der Teilnehmer werden durch die Wechsel aufgelockert und unterstützt. Das Kennenlernen der Teilnehmer untereinander und die Erfahrung als Team lässt sich bspw. über das Spielen einer Wave (Tour) umsetzen. Enthusiastisch, aufgeschlossen und erwartungsfreudig wird dann oft der Workshop gestartet ….. und dann?

…. dann erfolgt oft die Ernüchterung. Oft über mehrere Stunden sitzen die Teilnehmer an der Theorie, feilen an Texten, komponieren Fotos, erstellen Interviews etc. und können es nicht erwarten diese Wave (Tour) nun endlich zu testen.

GeoSurfen

Immer wieder bin ich auf der Suche, diesen Prozess der Erstellung spielerischer zu gestalten.

Heute habe ich im Blog von Christian Spannagel cspannagel, dunkelmunkel & friends eine interessante Anregung gefunden, die ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren werde.

Was ist eine Workshop-Party?

Gefunden hat Christian diese Anregung bei Oliver Tacke (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt teach4TU)  in seinem Blogbeitrag: “Aktives Zuhören in der Schillerstraße”. Oliver
Workshop-Party1ermöglicht den Seminarteilnehmern mit seiner spielerischen Methode, sich aus der künstlichen Seminarumgebung heraus zubewegen und Praxisnah aktives Zuhören zu lernen. Später schreibt er in “Schillerstraße in action!” noch eine eigene Spielanleitung.

Christian hat dieser Idee in seinem Blogartikel “Workshop-Party” ein deutlicheres Gesicht gegeben, in dem er diese in seinem “Flipped-Classroom-Workshop” eingesetzt hat. Was mir besonders an seiner Umsetzung gefällt ist, dass er zwei Gruppen gebildet hat, die gegeneinander spielen. Dadurch spielt nicht jeder gegen jeden und es könnte innerhalb der Teilnehmer ein Zusammengehörigkeitsgefühl beim Spielen entstehen.

Grundidee des Spieles ist:

Jeder Anwesende erhält geheime Aufträge! Diese können per Briefumschlag übergeben oder beispielsweise unter den Stühlen, auf denen die Teilnehmer sitzen, angebracht werden. Die Aufträge enthalten Anweisungen, zum Beispiel “Klaue deinem Sitznachbarn eine Kartoffel vom Teller, ohne dass er es merkt” oder “Starte eine Diskussion zum Thema XY”. Das ist so ähnlich wie das Prinzip der Sendung Schillerstraße, bloß mit freier Zeiteinteilung. Nach dem Essen werden die Aufträge offen gelegt und es hat derjenige gewonnen, der die meisten absolviert hat.

Vorbereitung:

Es sollten Aufträge in der Anzahl der Seminarteilnehmer vorbereitet werden. Werden die Teilnehmer in Teams unterteilt, versuche ich auf ein ausgewogenes Verhältnis der Schwierigkeitsgrade der Aufträge zu achten.

Zudem finde ich die Idee spannend, Aufträge in den Kategorien unterhaltend, inhaltvermittelnd und sozial zu finden, wie bei Oliver und Christian.

Hier findest Du ein paar Vorschläge für Aufträge für GeoSurfen! (Google-Docs)

Umsetzung:

1. Spielregeln erklären:

2. Teambildung: Ich finde es passend zu unserem Inhalt, Teams zu bilden. Es macht mehr Spaß, ist kommunikativer und lehrreicher, wenn man in einer Gruppe eine Wave (Tour) erspielt. Oft ergänzen sich die Kompetenzen der Mitspieler untereinander. Zudem erfährt jeder etwas über sein Team und es lassen sich manchmal nur in Zusammenarbeit bestimmte Aufgaben lösen.

3. Abschluss der Aufträge: Hat jemand seinen Auftrag erfüllt, wird dieser öffentlich an die Tafel etc. geheftet. Dann sehen die anderen, wann/ob sie eines Teil des “Auftrages” waren.. (von tinegoesph)

4. Auswertung: Auf den einzelnen Auftragskarten befinden sich Punkte. Diese werden für jedes Team zusammengerechnet. Es kann ein Sieger gekürt werden 😉

Comiciade in Aachen

Comiciade Aachen

heldWenn Comic-Nerds mit ihrem Fachwissen im Ludwig Forum gegeneinander antreten, sich bekannte Zeichner bei ihrer Arbeit im Atelier Lake über die Schulter schauen lassen und das beste Cosplay – Kostüm im St. Elisabeth prämiert wird, dann findet die erste Comiciade in Aachen statt.

Als Begleitung dazu und als Auflockerung in der Pause, um Dich aus den Räumen an die frische Luft zu locken, haben wir eine kleine Tour zu Comichelden entworfen. Auf dieser Tour musst Du an vier Stationen den passenden Superheld zur Beschreibung finden. Gelingt Dir das? Dann erhältst Du am Ende des Spiels eine Belohnung.

androidUm zu dem Spiel zu gelangen, musst Du Dir die App geosurfen aus dem cropped-app_icon.pngGoogle Play Store herunterladen.

Unter unserem Logo findest Du den direkten Link zur Wave.

 weitere Infos:

 

Deutsche Museum Bonn – Demografie erfahren

Heute möchten wir Euch ein Beispiel für den kreativen Einsatz von GeoSurfen aus Bonn vorstellen.

Umsetzung: Demografie erfahren

Zum Wissenschaftsjahr 2013 hat das Deutsche Museum Bonn eine Educaching-Tour mit dem Thema der demografischen Entwicklung verknüpft. “Die demografische Chance” lautet das Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahres.

Der demografische Wandel hat auch die Bildungsarbeit des Deutschen Museums Bonn beeinflusst und einen eigen Rap dazu geschrieben:

Diese Educaching-Tour hat Helge David auf GeoSurfen übetragen: direkter Link zur Wave. Er beschreibt diese Tour mit:

“Demografie erfahren! Die Educaching-Tour des Deutschen Museum Bonn führt an Orte, die mit den Themen der demografischen Entwicklung verknüpft sind. Ziel der Entdeckungsreise ist es, unsere Stadt mal mit anderen Augen zu sehen.”

Für diese Tour seid Ihr am besten mit dem Fahrrad unterwegs. Die gesamte Tour dauert etwa 2,5 Stunden.

Hintergrund: Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance:

Unsere Lebenserwartung steigt, während die Zahl der Menschen in Deutschland abnimmt. Lebenslanges Lernen ergänzt Studium und Ausbildung. Unsere Gesellschaft wird vielfältiger. Und: Die Art, wie wir arbeiten, verändert sich fundamental. Unter dem Motto »Wir leben länger. Wir werden weniger. Wir werden vielfältiger« umreißt das Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance diese Herausforderungen in drei Handlungsfeldern und zeigt, welche Ideen und Lösungen Wissenschaft und Forschung zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels liefern.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit 2000 dienen sie als Plattform für den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft entlang ausgewählter Themen. Der Erfolg der Wissenschaftsjahre basiert auf der Beteiligung zahlreicher Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur in ganz Deutschland.

www.demografische-chance.de