Fernmeldemuseum Aachen

 

auf Reise

Wir Enten lieben es uns mitzuteilen und fühlen uns in einer Gruppe am wohlsten. Da haben wir wohl mit dem Menschen einiges gemeinsam 😉 Während wir jedoch schnell mit der Gruppe zum nächsten Ort, wo wir auf andere Gruppen treffen, fliegen können, ist den Menschen diese Art der schnellen und einfachen Fortbewegung untersagt. (Bei der Schöpfung der Arten wurden wir wohl begünstigt ;)) Allerdings, dass müssen wir den Menschen neidlos anerkennen, sind diese ungefiederten Wesen sehr findig. Um Entfernungen überwinden zu können haben sie im Laufe der Zeit einige sehr interessante Dinge entwickelt. Einen riesigen Nachteil haben diese Dinge jedoch, sie funktionieren allesamt mit Strom … und was, wenn es irgendwann keinen mehr gibt?

Fernmeldemuseum Aachen

Einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Kommunikation via Fernmeldungen ermöglicht das Fernmeldemuseum in Aachen, betrieben vom Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V. Auf 360 qm kann jeder Besucher die Technik vergangener Zeiten bestaunen, anfassen und einschalten! Nur wir Enten werden von den Türschranken aufgehalten. Die Menschen unterschätzen uns!

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“

Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden.

Ich konnte beobachten, wie Hermann Schneider, Mitglied des Gründungsvorstandes des Fördervereins, einer kleinen Gruppe eine private Führung angeboten hatte. Mit leuchtenden Augen und vielen Fragen verließen sie nach mehreren Stunden die Räumlichkeiten, die eige

Lass dich mit GeoSurfen in einer kleinen Tour zu dem Fernmeldemuseum führen. Über den Inhalt, die Geschichten und Rätsel kannst du dich auf das Thema einstimmen.

Logo-GeoSurfen

 

 

 

 

 

Spoiler: Vorsicht!

Im nachfolgen erhältst du einen Einblick, was dich in der Wave erwartet. Möchtest du sie lieber vor Ort spielen, lies bitte nicht weiter. Ansonsten soll die „Offenbarung“ interessierten Wave-Creatoren ein Anwendungsbeispiel für eine Wave zeigen:

Aufbau der Wave:

allgemeine Beschreibung: Fernmeldemuseum Aachen

Wave: Fernmeldemuseum AachenAn einem öffentlichen Bücherschrank (auch eine Art der Kommunikation) beginnt die Tour an deren Ende das Fernmeldemuseum auf dich wartet. Das Fernmeldemuseum Aachen bietet auf 360 qm Technik von gestern und vorgestern zum Anfassen und Einschalten! In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“ Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurde in der ehemaligen DDR Fernmeldetechnik abgebaut, die im Westen schon lange nicht mehr existierte. Diese antiquarische Technik kam auch dem Aachener Fernmeldemuseum zugute. Im Juni 1996 wurde der „Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V.“ gegründet. Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden. Heute übernimmt der Förderverein neben der Wartung der technischen Einrichtungen im wesentlichen die Präsentation des Museums. Eine kleine Wave soll ein paar Hintergründe zur Fernmeldetechnik offenbaren. Viel Spaß 🙂 Infos zum Fernmeldemuseum:http://www.fernmeldemuseum-aachen.de/

Für die Tour solltest du etwa 20 Minuten einplanen.

1. Station „Fräulein vom Amt“

SchaltzentraleTelefonate außerhalb des Ortsnetzes mussten früher handvermittelt werden. Das erledigten freundliche Damen im Fernsprechamt. Das erste in Deutschland entstand 1881 in Berlin. Wer ins Ausland telefonieren wollte, musste seinen Gesprächswunsch lange vorher anmelden.

In dem Video wird erklärt, wie das Fräulein vom Amt um 1900 ein Telefongespräch vermittelt wurde:

Rätsel:

Die Bezeichnung „Fräulein vom Amt“ hatte damals einen ganz bestimmten Grund! Welchen? (Nur eine Antwort ist richtig.)

a) Einstellungsbedingung war, dass sich die Frauen in keiner Ehe befanden.

b) Die Berufsbezeichnung kommt irrtümlicherweise aus Amerika, Graham Bell hatte den Begriff „Fräulein“ irrtümlicherweise mit den der „Frau“ verwechselt.

2. Station: Graham Bell – das Telefon und der Streit um die Erfindung

SchaltzentraleAls am 14. Februar des Jahres 1876 beim amerikanischen Patentamt Alexander Graham Bell ein Patent für ein Telefon einreichte, war den bearbeitenden Beamten sicher nicht bewusst, dass sie eine der revolutionärsten Erfindungen der damaligen Zeit in der Hand hielten.

Die Bedeutung dieser Erfindung ist bis zum heutigen Tage von Jahr zu Jahr gestiegen und bleibt wohl unumstritten, nicht jedoch die Rechtmäßigkeit der Patenterteilung.

Meucci soll 1866 einige seiner Arbeitsmodelle verkauft haben, darunter auch das eines Telefons. Dennoch führte Meucci später die Arbeit fort und stellte 1871 einen Patentantrag darauf. Für die endgültige Anmeldung konnte er jedoch die Kosten nicht aufbringen, die Gültigkeit der Vormerkung erlosch 1873.

Alexander Graham Bell kam im Laufe dieser Ereignisse in den Besitz von Meuccis Materialien und Unterlagen. Als Meucci 1874 seine Gerätschaften und Unterlagen zurückforderte, wurde ihm mitgeteilt, man habe diese verloren. Nachdem Bell 1876 „sein“ Telefon zum Patent anmeldete, versuchte Meucci, dies anzufechten. Trotz jahrzehntelanger Streitigkeiten und dem Versuch, wenigstens finanzielle Entschädigung von Bell zu erhalten, gelang ihm dies nicht. Er starb verarmt.

Johann Philipp Reis (1834–1874) gelang es als erstem Menschen, eine funktionierende elektrische Fernsprechverbindung aufzubauen.

Rätsel:

Was ist die meistgesprochene Sprache auf der Welt? Mit welchem Buchstabenwert beginnt die Sprache? (Zahlenfrage)

3. Station: James Bond – Finde das richtige Kabel

VerstärkerFunk- und leistungsgebundende Kabelübertragung von Nachrichtensignale über große Strecken führten dazu, dass das Signal mit weiterer Entfernung abschwächte. Aus diesem Grund wurden alle paar Kilometer (etwa alle acht km) ein Verstärker im Boden eingelassen.

Das Signal wurde damit verstärkt.

In diese Verstärker führten vor der Einführung der Glasfaserkabel (Entdeckung 1896) manchmal armdicke Kabelbündel, bei denen selbst James Bond Probleme hätte, das richtige Kabel zu finden.

Rätsel:

In welchen Bereichen werden Glasfaser noch eingesetzt? (Multiple-Choice Frage)

a) Mikroskop

b) Magnetresonanztomograph

c) Laser

d) Sportpfeile für das Bogenschießen

e) Glühlampe

4. Station: wichtige Telefonnummern

fernmeldungIm Notfall kannst du unter den Notruf-Nummern 110 und 112 rund um die Uhr Hilfe herbei holen.

Auch Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax oder die Notrufnummer 110 per Fax zu nutzen.

Eine letzte Herausforderung wartet auf dich. Nutze die Chance, um einen Blick in das Fernmeldemuseum zu werfen 🙂

 Rätsel:

Wen erreichst du unter den Telefonnummern? (Zuordnungsfrage)

112 und 110

a) Feuerwehr und Rettungsdienst/Notarzt

b) nächstgelegende Polizeidienststelle

Neues Feature: Linkeinbindung – interaktive Schnittstellen werden erweitert

Linkeinbindung-App

Linkeinbindung in Wave / Station in der App


Auf den regelmäßigen Ausflügen in der letzten Zeit, in denen ich mich mit kreativen Köpfen treffen durfte, um gemeinsam an Ideen und Konzepten für die Einbindung von GeoSurfen zu den verschiedensten Projekten zu arbeiten, kam immer wieder eine Bitte auf: der Integration von Links in unsere Software.

alter Entwicklungsstand:

Das Einbinden von Fotos und Bildern ist schon seit dem Anfang der Plattform möglich. Die Integration von Links war bisher umständlich und funktionierte vor allem im Browser (Webapp habe ich gelernt, ist der Fachbegriff) super. In der App haben unsere Programmierer dieses Feature nun optimiert, während ich ihnen dabei wissbegierig über die Schultern gesehen habe. Selbst um Mitternacht, wo man als Ente ruhig in seinem Schilfhaus schlafen sollte, konnte ich es nicht lassen und musste die Jungs ständig mit sinnreichen Kommentaren unterstützen. Ob diese das auch so hilfreich sahen?

Browser-Linkeinbindung

Linkeinbindung in Wave im Browser (Webapp)

neuer Entwicklungsstand:

Im Browser hat sich die Erscheinung nicht geändert. Der Link wird erkannt und als solcher dargestellt. Möchte der Wave-Creator in seiner Wave-Beschreibung die Öffnungszeiten eines Museums integrieren, da seine Tour in das Gebäude führt, kann er die Webseite des Museums einbinden. So muss er nicht mehr in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob sich an den Öffnungszeiten des Museum etwas verändert wurde. Diese Arbeit entfällt, da das Museum selbst für die Aktualisierung seiner Webseite sorgt.

In der App kann der Wave-Creator seinen Spielern durch Links zusätzliche Informationen anbieten. Diese werden ebenfalls von der Software automatisch erkannt. Dadurch kann die Wave erweitert bzw. bereichert werden oder unter dem Link können sich Informationen befinden, die sich eher an Interessierte richten, aber zum eigentlichen Spiel nicht notwendig sind.

Hinweis: Die Links können nur mit einer bestehenden Internetverbindung aufgerufen werden. Hast du dir die Wave offline auf dein mobiles Device geladen und spielst die Wave dementsprechend im offline Modus, ist die Wave genauso spielbar, wie vorher. Texte, Bilder und Aufgaben der einzelnen Stationen werden angezeigt. Ein Link kann im offline-Modus jedoch nicht aufgerufen werden.

Every place tell a story – mit dem Wave-Creator (mobil- und webbasiert) eigene Touren erstellen

Mit den Enten im Clara Zetkin Park abhängen und im Bärlauchduft, der im Frühjahr im Auwald wohnt, baden.

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Mit einem kurzen Ausflug nach Leipzig konnte ich in meiner Freizeit ein paar Tage mit den Leipziger Enten abhängen und sie in ihrer Gelassenheit und Freundlichkeit bewundern.

Der Grund meines Ausflugs war ein Workshop eine Multiplikatorenschulung in Leipzig, die in die GeoSurfen Software einführen sollte. Als Produkt ist sogar eine kleine Testtour entstanden, die unter hier mit einem Klick zu erreichen ist:

 

Einen Leitfaden für eine Wave-Erstellung über den mobilen oder webbasierten Wave-Creator ist in der Präsentation zu finden.

Mit- und Gegeneinander: Punkte und Items in geosurfen

In geosurfen kann der Spieler für seine Aktivitäten Auszeichnungen erwerben. Zum aktuellen Zeitpunkt können Punkte, Surfies und Souvenire erspielt werden.

1. Punkte

Während der Spieler Waves entdeckt, werden ihm für seine Aktivitäten Punkte gut geschrieben. Auf dem Punktekonto eines Surfers werden alle seine erspielten Punkte gesammelt. Damit kann er sich mit anderen Spielern später in verschiedenen Aktivitäten vergleichen.

Für jede Station, die der Surfer ansurft, bekommt er 1 Punkt gut geschrieben. Enthält die Station weitere Elemente, wie bspw. ein Rätsel kann der Spieler weitere Punkte pro Station erhalten. Jedoch kann der Spieler bei Rätselaufgaben an einer Station auch Punkte einbüßen. Ist die Antwort auf das Rätsel falsch oder benutzt der Spieler den Hinweis, werden dem Surfer Punkte abgezogen.

Es gibt generell KEINE Minuspunkte an einer Station! Punkte entsprechen einem Leistungsindikator.

Station: Ankunft ohne Rätsel 1
Station mit erfolgreicher erstmaliger Lösung des Rätsels der Schwierigkeit 1 2
Station mit erfolgreicher erstmaliger Lösung des Rätsels der Schwierigkeit 2 3
Station mit erfolgreicher erstmaliger Lösung des Rätsels der Schwierigkeit 3 4
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach dem Benutzen des Hinweises der Schwierigkeit 1 1
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach dem Benutzen des Hinweises der Schwierigkeit 2 2
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach dem Benutzen des Hinweises der Schwierigkeit 3 3
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach einem Fehler der Schwierigkeit 1 1
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach einem Fehler der Schwierigkeit 2 2
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach einem Fehler der Schwierigkeit 3 3
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach mehreren Fehlern und dem Benutzen des Hinweises der Schwierigkeit 1 1
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach mehreren Fehlern und dem Benutzen des Hinweises der Schwierigkeit 2 1
Station mit erfolgreicher Lösung des Rätsels nach mehreren Fehlern und dem Benutzen des Hinweises der Schwierigkeit 3 1

2. Surfies

surfie_1000pxSurfies sind den Punkten sehr ähnlich, nur lassen sich diese spielintern flexibler einsetzen, während den Punkten eher eine Außendarstellung zukommt. Mit jedem erspielten Punkt wird dem User als interne Spielwährung Surfies gut geschrieben.

Verliert der Spieler beim surfen bspw. in Form von Rätselaufgaben an einer Station einen Punkt, so büßt der Spieler auch Surfies ein. Die eingebüßten Surfies werden für andere Mitspieler drei gegeben und im Umkreis der Station zufällig auf der Karte platziert und können von anderen Spielern wieder eingesammelt werden und somit ihr Surfiekonto auffüllen.Screenshot_2013-08-23-10-18-39

Mit den erspielten Surfies kann der Spieler in den eigenen erstellten Waves bspw. Souveniere für Besucher seiner Wave anbieten. Wird eine solche Wave mit Souvenir gespielt, so erhält der Spieler mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Wave dieses Souvenir in seinem Profil angezeigt (genauso, wie sein Punkte- und Surfiestand). Screenshot_2013-09-01-12-06-05

Der Surfiekontostand variiert während des Spielens, anders als das Punktekonto, das nur wachsen kann. Surfies können als interne Währung eingesetzt werden. Aktuell können mit 400 Surfies ein Souvenir erworben werden, mit dem die eigene Wave aufgewertet werden kann.

3. Souvenir-Items

Souvenire können von einem Wave-Creator in einer Wave integriert werden. Der Spieler sieht in der allgemeinen Wave-Beschreibung, ob diese Wave mit einem Souvenir ausgestattet ist.Item

Das erworbene Souvenir kann als schöne Erinnerung im Profil der Spieler gespeichert werden, aber es kann auch als zusätzlicher Schlüssel einer anderen Wave eingesetzt werden. So muss man beispielsweise erst in einer bestimmten Wave ein Souvenir erwerben, um damit eine andere Wave freizuschalten. Das Souvenir, wird dann als Schlüssel eingesetzt. Der Wave-Creator kann für sich selbst entscheiden,

  1. ob er ein Souvenir integriert der nicht,
  2. ob er lediglich ein Souvenir mitgeben will
  3. ob dieses Souvenir gleichzeitig als Schlüssel für eine andere Wave dienen soll.

Item-2

In der entsprechenden Souvenir-Items Beschreibung kann der Wave-Creator auf die Funktion seines Souvenirs eingehen.Item-4

early_duck

Souvenire können vom Wave-Creator selbst entworfen werden. Diese habe ich schon als Plaketten, aber auch als

2013-03-15_18-42-41-1-1

Fotos im Spiel selbst entdeckt. Hier ist die Gestaltung an die Fantasie des Creators gebunden:

4. Surfie-Teilhabe des Wave-Creators

Für das Anlegen einer Wave wird der Wave-Creator dauerhaft für jeden Surfer mit Surfies belohnt. Die Qualität der Wave wird nach Abschluss der Wave vom Spieler beurteilt und die Beteiligung des Wave-Creators somit am Spielspaß/Qualität des Spielers prozentual berechnet.

 Sein Anteil kann folgendermaßen gestaltet werden:

  • 1 Stern   = Anteil 10 %
  • 2 Sterne = Anteil 20 %
  • 3 Sterne = Anteil 30 %
  • 4 Sterne = Anteil 40 %
  • 5 Sterne = Anteil 50 %

Mit geosurfen eigene Adventures erstellen

Vorüberlegungen:

Um eine Wave auf geosurfen zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder bist du draußen unterwegs und siehst etwas spannendes, was du in einer Wave anderen zeigen willst, so kannst du mit dem Wave Creator in der App einfach eine Wave erstellen. Allerdings zeigt sich, dass längere und ausgetüftelte Texte nicht immer gern über eine App-Oberfläche geschrieben werden. Schon gar nicht, wenn du über so ein kleines Display beim Smartphone verfügst, wie ich und keine Tastatur anschließen kannst.

Über das Interface am Browser gestaltet sich der Entwurf einer Wave ebenso einfach. Der Nachteil ist hier nur, dass du oft nicht vor Ort bist (da du ja dann vor dem Bildschirm zu Hause sitzt) und dir interessante Details an dieser Station entgehen könnten, die deine Wave attraktiv gestalten können.

Idealerweise finde ich daher, wenn ich eine Wave erstelle, die Kombination aus der App- und Weboberfläche, indem ich über mein Smartphone die Stations-Orte und Fotos sammele und im Web später die Texte nach bearbeite.

Heute gehe ich nur auf die Erstellung einer Wave über die Weboberfläche ein.

Idealerweise habe ich mir vorher schon den Inhalt bzw. das Thema und die wichtigsten Stationen zusammen gestellt.

allgemeine Angaben zur Wave:

Daraufhin erfolgt in einem ersten Schritt das Anlegen der Wave mit den allgemeinen Parametern. Dazu klicke ich auf den WaveCreator (natürlich nachdem ich mich zuvor eingeloggt habe ;)), der sich auf der rechten Seite des Bildschirms befindet.

Daraufhin öffnet sich eine leere Vorlage einer zu erstellenden Wave.

Muss-Faktoren in der Angabe:

  1. In diese Vorlage muss der Titel der Wave eingetragen werden (kann später auch umbenannt werden),
  2. sowie eine Beschreibung zur Wave. In die Beschreibung sollten allgemeine Angaben für den Spieler dargestellt werden, welchen Inhalt die Wave thematisch aufgreift, bzw. ob irgendwelche Besonderheiten, wie Öffnungszeiten etc. auf der Strecke liegen.

Kann-Faktoren in der Angabe:

  1. Um die Wave für potenzielle Spieler interessanter zu gestalten, versehe ich die Wave mit Bildern.
  2. Zusätzlich versuche ich den zeitlichen Aufwand, den ein Spieler für die Wave benötigt abzuschätzen und einzugeben. Natürlich handelt es sich dabei immer nur um einen Schätzwert. Woher weiß ich denn, ob der Spieler zwischendurch Kaffee trinken will, vielleicht an einem sonnigen Plätzchen  verweilen will, Freunde zum Plauschen trifft, genauso schnell oder langsam unterwegs ist, wie ich oder vielleicht wesentlich cleverer in den Rätseln, als ich ihn ursprünglich eingeschätzt hätte 😉
  3. Zuerst entferne ich das Häckchen aus dem Öffentlichkeitsfeld. Manchmal arbeite ich nämlich mehrere Tage an einer Wave. Erst, wenn sie abgeschlossen ist, gebe ich sie zum Spielen frei. Ist das Häckchen aus dem Feld entfernt, ist die Wave nur für mich auf der Karte sichtbar. Erst mit dem Häckchen wird die Wave für andere Spieler sichtbar und damit spielbar.
  4. Die Angaben zur Geländeschwierigkeit finde ich für den Spieler ebenso wichtig. Hier erfährt der Spieler, ob Gelände-Herausforderungen während des Spielens auf ihn warten.
  5. Für weitere Informationen sind auch die Eigenschaften angedacht.

Karte-Satellit:

Nachdem ich die allgemeinen Parameter eingegeben habe, begebe ich mich oft in die Satellitenansicht der Karte. Ich finde, hier kann ich besser sehen, wohin die Station tatsächlich gesetzt werden muss. Jedoch hat sich auch schon wenige Male die Straßenkarten-Ansicht für mich bewährt.


Stationen anlegen:

Auf der linken Seite der Karte, finde ich das Symbol “Station” neben dem Symbol meines Standortes. Die Station ziehe ich daraufhin auf die Karte und lasse sie dort los, wo sie platziert werden soll. Daraufhin erscheint unter dem Sationensymbol ein Fenster mit den Stationen, die ich bereits angelegt habe.

Folgendermaßen sieht meine Beispiel-Tour für Neu-Ulm aus:

Stelle ich später fest, dass es praktischer ist, die einzelnen Stationen in einer anderen Reihenfolge anzulaufen, gehe ich auf die Stationen-Übersicht und ziehe die entsprechende Station an die gewünschte Stelle.

Danach versehe ich jede einzelne Stationen mit Details und Aufgaben bzw. Rätsel, wie im abgebildeten Beispiel:

Aktuell kann ich folgende Rätselarten mit einbauen. Jedes Rätsel kann mit einem Hinweis versehen werden. Fällt es dem Spieler, weil ich ihn überschätzt habe, doch schwerer das Rätsel zu beantworten, so kann er über den Hinweis, hilfreiche Informationen für das Lösen des Rätsels erhalten.

einfache Frage:

Bei der einfachen Frage, ist nur eine Antwort richtig. (Unterschied zu multiple choice Fragen

)

Zahlenfrage:

Hier kann ich Rätsel entwerfen, in denen der Spieler eine genaue Zahl eingeben muss.

multiple choice Aufgaben:

In multiple choice Aufgaben können mehrere richtige Antworten gesucht und angegeben werden.

Zuordnungsaufgaben:

In Zuordnungs-Rätsel muss der Spieler aus vorgegebenen Antworten das richtige Begriffspaar finden.

Bilder in Rätseln einarbeiten:

Gerne verwende ich auch Bilder, mit denen die Stationen ausgelegt sind, um dort Rätsel zu verstecken

.

Nachdem alle Stationen angelegt sind, muss ich die Wave speichern.

Danach erscheint sie auf der Karte. Um sie von den Waves anderer User zu unterscheiden ist sie leicht andersfarbig markiert.

Viel Spaß beim Erstellen 🙂

Eine Spielanleitung für ein modernes Outdoor Adventure? – geosurfen

Soll ich wirklich eine klassische Spielanleitung für ein modernes Outdoor Adventure schreiben? Immer wieder geistert mir diese Frage durch den Kopf. Hierbei handelt es sich doch um Stilbruch! Ein Tutorial, welches in App bzw. in der Webseite integriert ist, scheint eher angebracht zu sein.

Ich wurde allerdings darum gebeten! Irgendwie finde ich diese Anfrage auch spannend. Wie wird denn eine Spielanleitung geschrieben? Wie setzt diese sich zusammen? Kann man dort etwas falsch machen? Nicht jeder mögliche Nutzer kennt die Anwendungsmöglichkeiten einer App und möchte dennoch bei Nachfragen Hilfe geben können, wie auch in diese Fall. Ein Verein hat eine Tour über das Outdoor Adventure geosurfen umgesetzt, welches nun der Zielgruppe des Vereins über eine App angeboten wird. Die Mitarbeiter des Vereins sind in der Regel weniger Appaffin. Dennoch wollen sie für Rückfragen gewappnet sein, damit jeder diesem Spielspaß nachgehen kann. Verständlich, und aus diesem Grunde habe ich mir in den letzten Stunden etliche Spielanleitungen angesehen.

Die grobe Gliederung habe ich auch für das Outdoor Adventure geosurfen übernommen. Natürlich ist jede Spielanleitung an das Spiel angepasst, im Großen und Ganzen ist sie der nachfolgenden ähnlich. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass jeder Spielschritt mit zahlreichen Grafiken bebildert ist.

Spielanleitung

Das Spiel: geosurfen

gesosurfen ist ein Outdoor Adventure mit Communityanbindung. Hier können Spieler über ihre Smartephones (aktuell nur Android), Abenteuer in ihrer Umgebung entdecken. Geosurfen verbindet Elemente einer klassischen Schnitzeljagd mit interaktiven und multimedialen Rätselelementen.

Geosurfen eröffnet zwei Zugänge. Spieler können hier eigene Abenteuer anlegen oder die Abenteuer anderer spielen. Jeder Spieler kann über eine einfache Oberfläche eigene Abenteuer anlegen und für andere freigeben. Die erhaltenen Punkte werden im weiteren Spielverlauf wieder mit der Community geteilt.

Das Outdoor Adventur geosurfen besitzt eine eigene Communityinterne Sprache.

Begrifflichkeiten

Um ein in sich schlüssiges Konzept anzubieten, hat geosurfen ein eigenes Wording entwickelt. Für die Spielanleitung ist jedoch nur folgendes Wording von besonderer Bedeutung:

Wave = spielbares Abenteuer, das unterschieden wird in:

1. One-Wave: Das Abenteuer besteht aus nur einer Station.

2. Multi-Wave: Das Abenteuer besteht aus mehreren Stationen

Das Spielfeld

Das Spielfeld ist vor deiner Tür. Hier kannst du entweder vorgebende Punkte anlaufen oder über dein Smartphone eigene Anlaufstationen erstellen.

Spielvorbereitung

Bevor du das Haus verlässt, lade dein Smartphone auf.

Achte bitte auf der Straße auf den Verkehr zu deiner Sicherheit, auf deine Mitmenschen zu deren Sicherheit und auf die Natur, sowie deine Umwelt , damit auch weitere Spieler Spaß an deiner oder anderen Abenteuern haben.

Um nicht draußen lange nach einem Abenteuer suchen zu müssen, kannst du dich schon vorher über die Karte im Webbrowser oder in der App nach in der Nähe liegenden Abenteuern suchen und dich in den aufgeliseten Anforderungen informieren. Bei einigen Abenteuern müssen zusätzliche Werkzeuge mitgebracht werden, andere sind nur zu bestimmten Uhrzeiten zugänglich und weitere sind vom Umfang oder der Beschaffenheit des Weges schwieriger als der vielleicht nur einfache vorgenommene Spaziergang.

Spielvorbereitung (technisch)

Das Spiel kann ausschließlich über die App gespielt werden, die du aus dem Android Markt (Google Playherunterladen kannst.

 

Hast du deine Standorterkennung freigegeben erkennt die App diesen und zeigt dir, die in deiner Umgebung befindlichen “Waves” an. Werden keine Waves in deiner Umgebung angezeigt, kannst du mit beiden Fingern, durch zusammen- oder auseinander ziehen in die Karte hin- bzw. hinauszoomen.

Über das Suchsymbol der Lupe kannst du auch direkt nach bestimmten Waves oder zu anderen Adressen springen.

Anmeldung:

Willst du eine Wave spielen, musst du dich zuerst anmelden.

Spielbeginn:

Danach tippst du auf die Wave, welche du spielen willst. Woraufhin dir zuerst einmal die allgemeine Beschreibung  und die Parameter der Wave angezeigt werden. So weißt du, mit welchem Werkzeug und zu welchen Zeiten du diese Wave umsetzen kannst, bzw. wie viel Zeit du wahrscheinlich in das Abenteuer stecken musst. Hast du dich dann von den Herausforderungen nicht abschrecken lassen und haben dich die Berichte anderer Spieler unter dem “Surfer-Geflüster” neugierig gemacht, fängst du diese Wave zu spielen an.

Hast du dich zum Spiel entschlossen, wird auf der Karte die erste Station angezeigt, welche nun angelaufen werden muss.Du musst dich dieser Station schon bis auf 30 m nähern, damit diese ausgelöst wird. Allerdings kannst du dich auch mithilfe eines Kompasses dem Ziel nähern. Dazu brauchst du nur in der linken Ecke unten auf das Kompass – Symbol klicken.

Hast du dich bis auf 30 m der Station genähert, kannst du die Station mit der Beschreibung und dem Rätsel, auslösen. Viel Spaß bei den Rätseln ;).

Profil / Punktewertung (Spielende):

Je nachdem, wie gut du dich anstellst, kannst du dir Punkte und Surfies verdienen. In deinem Profil kannst du deinen Punkte- und Surfiestand einsehen. Ebenso hast du hier eine Übersicht, welche Waves du selbst angelegt, gespielt bzw. heruntergeladen hast.

In diesem Spiel hast du zwei getrennte Punktekonten. Die Punkte sind dein Leistungsidentikator. Hier kannst du nachvollziehen, wieviele Punkte du dir mit jeder gespielten Wave und dem richtigen Lösen der Aufgaben erspielen könntest.

Dein Surfiekonto zeigt deinen tatsächlichen Spielstand an. Hast du eine Aufgabe falsch gelöst, werden dir Surfies abgezogen, die auf die Land- bzw. Stadtkarte geworfen werden und die andere Spieler einsammeln können. Deine Bewertung der Wave wirkt sich mit Surfies auf den Ersteller der Wave aus. Bewertest du diese Tour mit gut, erhält er einen prozentualen Anteil an deiner Gesamtleistung (welcher von dir aber nicht abgezogen wird). Somit versuchen wir besonders qualitative Waves zu belohnen.