2. Platz beim Deutschen MultiMedia Preis mb21, einem Kreativwettbewerb mit geosurfen

cc by MedienJuniorCampus in Leipzig

2015, 11-15 , 2. Platz beim Deutschen MultiMedia Preis mb21, einem Kreativwettbewerb für alle bis 25 Jahre

Ich freu mich ja so für das Team 🙂 Herzlichen Glückwunsch

„HERZLICH WILLKOMMEN?!“

Katja Röckel und Team aus Leipzig (Durchschnittsalter: 13 Jahre)

Kinder und Jugendliche bieten einen interaktiven Stadtruntgang, ähnlich einer Geocaching Tour, für Flüchtlinge und andere Interessierte an. Hinweise für diesen Rundgang werden in einem Onlinetool zur Verfügung gestellt.

(Ich berichtete im Artikel: „GeoSurfen im Einsatz des MediaJuniorCampus Leipzig im Rahmen der Visionale„)

Laudatio der Jury:

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, neu in einer Stadt zu sein: Manchmal wechseln die Eltern den Job, manchmal besucht man die Stadt als Tourist und manchmal muss die ganze Familie die Heimat verlassen und in ein anderes Land fliehen. Immer jedoch ist alles erst einmal fremd. Um den Neuankömmlingen zu helfen, die neue Heimatstadt Leipzig kennenzulernen und sich dort zurechtzufinden, haben Jugendlichen ein Geo-Surf entwickelt. Mit dieser App werden neben Sehenswürdigkeiten auch wichtige Anlaufstellen zum Deutschlernen, wie beispielsweise die Volkshochschule, vorgestellt. Darüber hinaus zeigen die Jugendlichen auch gesellige Orte auf, in denen man mit Mitmenschen in Kontakt kommen kann. Dabei ist die App übersichtlich, leicht zu bedienen und sogar auf Englisch erhältlich. Die Jury überzeugte die Idee und das große Engagement der Jugendlichen, neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ihre Stadt zu zeigen und somit bei der Integration zu helfen. Ein großen Applaus für den 2. Platz in der Kategorie 11-15 Jahre und: Herzlich willkommen!

Hier kommst Du zur App:

Projekt: Herzlich Willkommen?!

Laudatio

Trailer

bitstars auf dem Weg ins Silicon Valley

Die technischen Partner von geosurfen, bitstars, haben sich im letzten Herbst für einen mind. drei monatigen unterstützenden Aufenthalt im Silicon Valley über den German Accelerator qualifiziert (bitstars berichtete am 10.Oktober 2014 darüber).

Im Mittelpunkt der Reise steht das aktuelle Projekt, der Holobuilder, für den bitstars in San Francisco und in Palo Alto Feedback und Hinweise für die weitere Entwicklung erhalten wollen.

Der Holobuilder kann mit einem Klick auf das nachfolgende Bild geöffnet werden. In ihr befindet sich eine 360° Aufnahme aus dem Büro von bitstars. Ihr könnt also einen kleinen Einblick erhalten, obwohl ihr nicht vor Ort seid ;). Mostafa Akbari, CEO von bitstars, sitzt auf einem Sofa und gibt ein kleines Interview. Das Interview wurde mit der Kamera aufgenommen und ist in Form von zwei YouTube Videos in der 360° Umgebung im Holoplayer verlinkt. Dazu braucht ihr auf Infoboxen klicken, um die jeweiligen Videos zu starten. (Weiter unten im Blog wurde das Interview verschriftlicht.)

Das Laden der Einbindung kann etwas dauern und ist an Google Chrome und Firefox optimiert.

geosurfen wünscht bitstars sehr viel Erfolg im Silicon Valley :).

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley über den German Accelerator

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley

  1. Frage: Wie kommt es, dass bitstars ins Silicon Valley fliegt?

Wir von bitstars haben uns beim German Accelerator beworben und haben ein Platz im Programm erhalten. So fliege ich für bitstars für mindestens drei Monate in die USA. Dort werde ich im Silicon Valley mich aufhalten.

Ein Monat in Palo Alto und dann zwei Monate im San Francisco.

  1. Was ist der German Accelerator?

Der German Accelerator unterstützt deutsche Startups beim Eintritt in den US Markt. Man kann entweder ins Silicon Valley gehen oder nach New York. Dort nehmen wir nach unserer Ankunft an Workshops und einem Bootcamp, als Vorbereitung die eigenen Ziele im SV zu erreichen, teil. Ebenso erhalten wir einen Mentor an die Seite und oben drauf noch ein Arbeitsplatz in zentraler Lage vor Ort.

Wir sind schon sehr gespannt.

  1. Warum habt ihr euch entschieden ins Silicon Valley zu gehen?

Wir wollen sehen, wie unser Holobuilder.com und andere unsere Services in den USA ankommen. Der Markt ist dort etwas weiter als in Deutschland. Geräte wie Google Glass oder Occulus Rift haben einen höheren Bekanntheitsgrad als hier.

Daneben kommen noch mehre andere VR und AR Geräte aus dem Silicon Valley. Das andere wichtige Thema für uns ist das Investment. Wir wollen dort die Fühler ausstrecken und erkunden welche Möglichkeiten für uns offen stehen. Dadurch dass AR und VR ein Thema im SV ist, verstehen die Investoren auch schneller das Thema.

  1. Was was macht bitstars?

Wir ermöglichen jedermann einfach sich seine eigenen 3D Erlebnis zu kreieren. Es existieren heute schon Portale für 3D Modele oder Panorama 360 Bilder, die in unsere Oberfläche integriert werden können. Diese sind ähnlich zu Flickr oder andere Bild-Datenbanken, man kann mit dem Content nichts anfangen. Wir ermöglichen jedermann über einen Creator seinen eigenen 3D Raum zu gestalten oder einfach eine Reparaturanleitung für eine Maschine zu erstellen. Das ganze ohne Programmieren oder irgendwie Vorkenntnisse mit 3D Programmen zu haben.

„Stolpersteine und Pfade der Vernichtung jüdischen Lebens in Duisburg“ – Spur aufnehmen mit GeoSurfen

Wave: Spurensuche

Wave: Spurensuche

Das Projekt soll die Geschichte der Duisburger Juden und deren Vertreibung und Ermordung an der Hand von Orten „sichtbar“ zu machen. Die Wave wurde im Geschichtsunterricht des Steinbart-Gymnasiums mit den Schülern der Klasse umgesetzt.

Umsetzung:

Es entstanden zwei Waves mit den gleichen Stationen, wovon die eine jedoch im Uhrzeigersinn und die andere gegen den Uhrzeigersinn abgelaufen werden kann. Die Idee dahinter war, einer Klasse mit vielen Schülern, bzw. einer großen Gruppe, die Möglichkeit zu geben diese Inhalte zu erspielen, ohne, dass es für einen Teil der Gruppe langweilig wird. Aus diesem Grund, können den Spielern auch verschiedene Aufgaben mitgegeben werden, die diese Tour noch einmal für die Spielenden abwechslungsreicher, interaktiver und intensiver gestaltet. Ebenso kann das Erspielen der Inhalte in Form eines Wettbewerbes zwischen den Gruppen erfolgen.

Die Umsetzung erfolgte durch die Schüler. Sie machten sich mit der zugrundeliegenden Technik vertraut, suchten die einzelnen Stationen auf und recherchierten im Internet und im Stadtarchiv. In Gruppen erfolgte die konkrete Umsetzung der Inhalte an den Stationen, die Rätselentwicklung, das storytelling und die mediale Aufbereitung der Inhalte.

Wave: Spurensuche

Mosaik (Stolperstein-Kartierung)

Mosaik (Stolperstein-Kartierung)

  • allgemeine Beschreibung: Wieder hören wir die Glocken der Kirche, die am Ende des Platzes steht. Es ist sechs Uhr morgens und ein neuer Tag beginnt. Unsere jüngste Lea hatte die Nacht mal wieder nicht schlafen können, weil sie Alpträume hatte. Vor einer Woche wurden unsere Nachbarn inhaftiert und von da an plagt sie sich mit schrecklichen Alpträumen. Immer wieder wacht sie schweißgebadet auf, mit der Angst, dass uns dasselbe (wie unseren Nachbarn) wiederfahren könne. Doch sie ist nicht die einzige, die schreckliche Angst hat.

Diese Tour besteht aus 12 Stationen. Sie vermittelt euch einen Eindruck über

Stolperstein: Manass Neumark

Stolperstein: Manass Neumark

unser Leben, unsere Ängste und unser Schicksal. In dieser Tour kann eine große Gruppe aufgeteilt werden. Dabei erkundet ein Team die Tour in umgekehrter Reihenfolge.

Ein Team startet bei der „Spurensuche“, das andere hingegen bei der „Spurensuche (Spiegelung)“. Es kann auch ein Wettbewerb daraus gestaltet werden (nach Zeit; Fotoaufgaben, ordnet die Aussagen an den Stationen den Familienmitgliedern Sonnenberg zu, etc…).

  • Zeitaufwand: etwa 2 h (Innenstadt)

Erinnerungsroute:

Erinnerungsroute

Erinnerungsroute

  1. Duisburger Hauptbahnhofs: Stolperstein-Kartierung am Ostausgang
  2. in der Nähe des Hauptbahnhofs: Mahnmal zu Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder aus Duisburg
  3. Stadttheater: Dort kam es im März 1933 (im Rahmen der sog. „Judenumzüge“) zur Demütigung des Vorstehers der ostjüdischen Gemeinde Mordechai Jakow Bereisch
  4. Fuldastr. 14: Stolperstein für Rabbiner Manass Neumark
  5. Fuldastr. 1: Standort eines Judenhauses
  6. Kapelle zum Gedenken an die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde Duisburg inderJunkernstrasse; auf dem Innenhof befindet sich noch ein Fundament-Rest der alten Synagoge

    Mahnmal: Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder

    Mahnmal: Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder

  7. Rabbiner Neumark Weg: Anne-Frank-Mahnmal
  8. Rabbiner Neumark Weg : „Jüdisches Mahnmal“ (Stadtmauer) zum „Gedenken an die Duisburger Synagoge und die Opfer der Verfolgung“
  9. Mahnmal „Gen OSTEN“: Steinblock im Garten der Erinnerung vor der Synagoge
  10. Salvatorkirche: Fenster zum Gedenken an die jüdische Gemeinde Duisburgs und ihrer Synagoge
  11. Universitätsstr. 29: Haus des Hersch Groß, Betsaal der Ostjüdischen Gemeinde
  12. Dellstr. 14: Stolpersteine der Familie Sonnenberg
nag nag

nag nag

Vielen Dank für die Erfahrung 🙂 Inhaltlich habe ich auch wieder jede Menge dazu gelernt. Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht, mit euch vergangene Zeiten aus Duisburg zu entdecken. *nag nag*

Vielen lieben Dank für die tolle Organisation an den Projektinitiator: Mediacure 🙂

GeoSurfen im Einsatz des MediaJuniorCampus Leipzig im Rahmen der Visionale

Jugendliche entwickelten im MediaJuniorCampus in Leipzig, in der vergangenen Woche eine eigene interaktive Tour im Rahmen der Visionale. Diese interaktive Tour wurde auf unserer Location based Game- Plattform “GeoSurfen” umgesetzt.

cc by MedienJuniorCampus in Leipzig

cc by MedienJuniorCampus in Leipzig

Die Tour greift das Thema “Herzlich Willkommen” in Leipzig auf. Das Thema hat sich in Leipzig die letzten Jahre aus mehreren Perspektiven in den Vordergrund gedrängt, bspw.:

(CC-BY-SA-EN 2.0|Herzlich Willkommen|Jana Hochberg)

(CC-BY-SA-EN 2.0|Herzlich Willkommen|Jana Hochberg)

Immer mehr Flüchtlinge nimmt Leipzig auf, denen die Orientierung in der Stadt zunächst schwer fällt. Zusammen mit Jugendlichen aus Asylbewerberunterkünften wurde eine Tour erstellt, die ein paar Anlaufstationen aufgreift, die den Neuankömmlingen in der Stadt Leipzig helfen können. Aber auch aus anderen Gründen suchen Menschen in Leipzig ein neue Zuhause. Die Jugendlichen haben dies in ihrer allgemeinen Tourenbeschreibung folgendermaßen zusammengefasst:

In der Tour schlüpfst du in die Rolle eines Touristen, einer Arbeitssuchenden, eines Geliebten, einer Freundin und eines Flüchtlings und lernst unterschiedliche Orte kennen, die beim Ankommen wichtig oder interessant sein könnten.

Innerhalb einer Woche erarbeiteten die Jugendlichen sehr motiviert an der Realisierung dieser Tour. In verschiedenen Gruppen gingen sie einzelnen Aufgaben nach und bereiteten jeweils ein oder zwei Stationen für die sogenannte “Overhead-Gruppe” vor. Dabei entstanden Hörbeiträge, die den Spieler lauschen lassen, sie führten Video-Interviews mit Studierenden durch, schrieben Texte, erkundeten Orte, etc.. Doch dabei blieb es nicht. Sie erstellten auch einen Trailer, Flyer und gaben sogar ein Interview auf mephisto 97.6 (Studentenradio). (Link Interview)

Ich selbst bin von der Qualität der Beiträge sehr beeindruckt.  Auch mit der sogenannten Freiheit, dass Thema bestand zum Projektbeginn lediglich aus der Überschrift “Herzlich Willkommen”, kommen die Jugendlichen scheinbar mühelos zurecht. Treten Probleme auf, findet sich garantiert ein windiger Kopf, der das Problem technisch, wie auch inhaltlich lösen konnte.

Am letzten Tag ging es dann auf zum Testlauf mit ein paar eingeladenen Eltern. Die Jugendlichen waren stolz, aber erkannten auch, dass am Computer einiges viel leichter theoretisch umzusetzen war.

Ich finde ihr habt eine tolle Tour kreiert. :D, die als Vorzeigebeispiel dienen kann!

P.S.

Der TV-Spot ist schon in den Straßenbahnen von Leipzig zu sehen. (nur etwa sechs Wochen online)

P.S.S.

Die Tour ist in englisch und deutsch spielbar.

 

Streifzüge – Geschichten einer Stadt – Helma Robert Frisöre

robert frisöre

Neben meinem Ohr – ein metallisches Geräusch; erzeugt durch die Begegnung zweier Scherenblätter. Daraufhin sehe ich sie vorbei segeln – sanft, ruhig und bestimmend nähern sie sich tänzelnd dem Fußboden.

Über dem Geschehen thront die rote Linie. Sie ist auffällig und unauffällig zugleich, fällt sie doch in das Auge eines jeden Besuchers und dennoch versteht sie mit ihrem Licht den Kunden wohlwollend zu umschmeicheln. Sie weiß von den Haaren vieler Menschen zu berichten. Still, schweigend und geduldsam hört sie aufmerksam den Erzählungen zu.

Ebenso aufmerksam, unaufdringlich aber voller Leidenschaft und Kompetenz ist die Inhaberin. Die rote Linie war die Idee der Menschen, die sie am besten kennen. In einem gemeinsamen Gespräch wird schnell deutlich, wie bewusst sie diesem roten Faden in ihrem Leben gefolgt war.

Schon mit 21 Jahren war sie Aachens jüngste Friseurmeisterin …

Schon seit sie denken konnte, war sie von diesem Beruf begeistert …

Schon recht schnell nach ihrer Meisterprüfung übernahm sie den Friseurladen  …

… und dennoch war der Anfang von vielen im Weg liegenden Steinen geprägt. Immer wieder wurde sie aus ihrer Umgebung wegen der Ausübung ihrer Berufung diskriminiert. Dieses Phänomen der fehlenden sozialen Anerkennung, wie auch der geringeren Vergütung des Friseurs,  konnte sie schon in ihrem frühesten Umfeld beobachten.

Dennoch hatte sich Frau Robert dazu entschieden diesen Weg eines Friseurs zu ihrem eigenem werden zu lassen. Weitere Ereignisse im Leben einer Frau konnten sie nur kurzzeitig von ihrem Lieblingsarbeitsplatz fernhalten. Für die Anerkennung ihrer Errungenschaften musste sie sich auf ihr langes Durchhaltevermögen vertrauen.

Die rote Linie hat sie zu keiner Zeit frei gelassen. Sie steht für Leidenschaft, Stärke, Kompetenz und Stetigkeit. Ebenso wirkt sie auf den Kunden eher unaufdringlich und orientierend, egal ob bei der Begrüßung, beim Waschen, Schneiden, Stylen oder bei der Verabschiedung

Frau Roberts Durchhaltevermögen und ihr Leidenschaft für diesen Beruf hat ihr die Möglichkeit einer ständigen persönlichen Weiterentwicklung eröffnet.

! Heute ist sie selbständig mit ihrem eigenem “Helma Robert Frisöre” Salon.

! Heute hat sie genügend Selbstvertrauen und Unterstützung aus ihrer Familie, um ihrer Bestimmung zu folgen und sich kreativ auszuleben.

! Heute unterstützt sie mit ihrer gewonnenen Stärke Jugendliche in ihrer Ausbildung zum Friseur, als Dozentin.

Beim Verlassen des Salons drehe ich mich noch einmal zurück.Ich bin beeindruckt über diesen konsquenten Lebensweg.

 

Helma Robert Frisöre

Öffnungszeiten:

Mo,Mi,Do: 10:00 – 18:00 Uhr

Di:          geschlossen

Fr:      10:00 – 18:00 Uhr (nach Vereinbarung bis 22:00 Uhr)

Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr

Termine außerhalb der Öffnungszeiten oder direkt beim Kunden vor Ort sind nach Absprache möglich. Fragt einfach an!

 

Adresse:

Karlsgraben 4

52064 – Aachen

fon: +49 (0) 241 – 957 80 400

E-Mail: helma.robert@gmx.de

Anfahrt

Streifzüge – Geschichten einer Stadt – Bäng Bäng ComicBuchhandlung

Stimmt es eigentlich, dass Styropor einen gesunkenen Frachter heben kann? Und wie steht dieses Styropor mit einer Comic-Buchhandlung und einem Patent in Verbindung?

bäng bäng Comic-Buchhandlung

Ein grauhaariger Mann mit erfahrenen Augen stand vor den prall gefüllten Regalen, in denen Comics jeglicher Couleur angeboten werden. Hilflos schien er nach der berühmten Nadel im “Comic-Heuhaufen“ zu suchen.

Rainer Thienel, der Inhaber der Bäng Bäng Comic-Buchhandlung, bat seine Hilfe an und wurde so durch gezieltes Nachfragen in ein kleines Abenteuer jenseits seines Alltagsgeschäfts hineingezogen. Sein Kunde, ein Universitätsprofessor, war auf der Suche nach einer ganz bestimmten Comicgeschichte, die er für eine Veranschaulichung zum Patentrecht benötigte.

Rainer Thienel recherchierte für ihn nach der Erstveröffentlichung der Geschichte, in der der Comiczeichner und Autor Carl Barks seinen Helden Donald Duck ein gesunkenes Schiff mit Pingpongbällen heben ließ. Nach intensiver Suche im Internet wurde er in einem amerikanischen Disneyheft aus dem Jahre 1949 endlich fündig.Collage - Bäng Bäng Comic

Was hat ein Comicheft mit einem Patent zu tun, fragte Rainer Thienel seinen Kunden. Dieser erklärte, dass im Jahre 1964 tatsächlich der gesunkene Frachter Al Kuwait durch in den Laderaum gepumpte Styroporkügelchen gehoben wurde. Der eingereichte Patentantrag zu diesem Verfahren wurde jedoch abgelehnt, da diese Idee bereits im Jahre 1949 in besagtem Comic veröffentlicht wurde. Eine deutschsprachige Ausgabe mit der gesuchten Geschichte „Wie gewonnen, so zerronnen“ war sogar noch im Laden vorrätig und man war sich schnell handelseinig.

BÄNG BÄNG Comic-Buchhandlung

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Adresse:

Wirichsbongardstr. 34

52062 Aachen

Telefon: +49 (0) 241 35101

EMail: info@baengbaeng.de 

Web: http://www.baengbaeng.de/

Anfahrt

 

Mit der App GeoSurfen kannst Du die Geschichte nachspielen. Für den direkten Link brauchst Du nur auf das Logo klicken:

Logo-GeoSurfen

Eine Münze des Danks geht auf Reisen

Coin-Tag der KinderhospizarbeitEin Blitz, ein Gedanke, Unterstützung, Motivation und dann folgt das TUN!

Heute früh habe ich noch im Halbschlaf mit dem Schnabel unter den Flügeln im Rücken vergraben daran gedacht:

Ach wäre es doch schön ein kleines Danke zu all‘ den Helfern da draußen hin zutragen. Sie mit diesem Dank bei ihrer Suche nach verlorenen Schätzen in morastigen Tümpeln zu überraschen! Diese Menschen zu finden, die ihren kleinen Abbildungen (Kindern) mit lebensverkürzenden Erkrankungen helfen, ihr Leben zu vereinfachen, zu verschönern oder auch nur ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern, um dann Danke zu sagen!

Mit der Motivation von Margarete Rosen wurde aus der Idee Realität. Schließlich konnte ich in meiner Schatzkiste an einem geheimen Teich noch einen weiteren Coin (neben denen, die den Gewinnen der Kinderhospizaktion überreicht wurden) finden, den ich mit einer Mission in die Welt der Menschen hinaus sandte. Auch diesmal hilft Sungura, das Maskottchen des Kinderhospiz Aachen fleißig mit.

Der Geocoin hat das Gesicht Sunguras erhalten und ist seit heute Nachmittag unterwegs mit folgender Mission: tag der Kinderhospizarbeit

Mit dem Coin wollen wir einen Dank an alle Helfer um die Welt senden, die den Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen das Leben vereinfachen bzw. verschönern. Es ist nicht selbstverständlich Kindern zu helfen, wenn wir diese Krankheiten für uns selbst nicht nachvollziehen können. Danke 🙂 Dieser Coin ist an alle Helfer gerichtet und soll euch in allen Winkeln aufspüren.

Startpunkt:

Einen idealen Startpunkt habe ich dafür auch gefunden. Natürlich liegt dieser in Aachen 😉 Der Cache nennt sich (Ba)rock me Amadeus und ist unter folgenden Code gelistet: GC4NROJDieser Cache führt Euch an einen interessanten Ort in Aachen: Der Klang-Tast-Skulptur von Franz Buchholz.

Mit diesem einzigartigen Gebilde kann man unterschiedliche Töne erzeugen, indem man die Außenkanten der Skulptur mit der einen Hand anfasst und gleichzeitig mit der anderen die schrägen Seitenfelder berührt. 

Die Skulptur ist täglich bespielbar von 10-13 Uhr und von 15-20 Uhr und befindet sich in der Nähe des Zentrums für Kinder- und Jugendkultur. Ein besser Startpunkt des Danks kann doch gar nicht gefunden werden.klangskulptur

Hintergrund:

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht jeweils am 10. Februar (erstmalig im Jahre 2006) auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Als Zeichen der Verbundenheit rufen wir die Menschen dazu auf, die grünen Bänder der Solidarität z. B. an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen zu befestigen. Das gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden.

Eine schöne Reise wünsche ich dir 🙂

Gewinner der Kinderhospizaktion

Die Spieler durften sich nicht in den Wirren der Vergangenheit verlaufen. Sie mussten sich erfolgreich den Herausforderungen stellen, um bis zum Ende der Geschichte vordringen zu können.

Einige Herausforderer sind auf der Strecke des Weges verloren gegangen oder haben einfach aufgegeben.

Doch andere haben sich auf die Unterstützung von Sungura, dem Maskottchen des Kinderhospiz Sonnenblume, eingelassen und konnten bis ans Ende der Geschichte vordringen.

Gewinnmitteilung - Kinderhosoiz Sonnenblume

Gewinnmitteilung – Kinderhosoiz Sonnenblume

Die Gewinner der Aktion zum Tag der Kinderhospizarbeit sind:

 

Dominik und Lucy

 

Herzlichen Glückwunsch 🙂

Euer Gewinn neben jeder Menge Spaß und Auffrischung der historischen Kenntnisse ist ein Happy Caching Coin

Gewinn: Tag der Kinderhospizarbeit 2014

Gewinn: Tag der Kinderhospizarbeit 2014

  • Horseshoe Geocoin Antik Gold (Auf der Vorderseite befindet sich ein Glückskleeblatt. Zusammen mit dem Hufeisen auf der Rückseite soll es dir Glück beim Suchen und Finden bringen.)
  • Ladybird Geocoin Foggy Gold (Auf der Vorderseite befindet sich ein Glückskleeblatt. Zusammen mit dem Marienkäfer auf der Rückseite soll es dir Glück beim Suchen und Finden bringen.)

 

Beide Coins verfügen über ein Loch, sodass leicht Sachen angehängt werden können. Aber er ist auch als Travelbug (für Geocacher) verwendbar. Die Nummer auf dem Travelbug ist noch nicht registriert, so dass die Gewinner dem Coin ihre eigene Aufgabe / Sinn auf die Reise mit geben können. (Übersicht einiger GeoCoins mit ihren Geschichten)

Vielleicht erhält einer der Coins die Aufgabe den Dank an alle Helfer, die Kindern das Leben schöner und einfacher gestalten um die Welt zu tragen 😉

Ein Travelbug ist ein Gegenstand, der von Geocache zu Geocache reisen soll und dessen Route und Aufgabe im Internet mitverfolgt werden kann. Ein Travelbug hat eine eingestanzte Nummer, mit der der Coin aktiviert werden kann. (Anleitung zum Aktivieren)

 

Fragen zu Smartphone-Nutzung an Frau Dr. Schmeer

Fr. Dr. Margrethe Schmeer, 1. Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Betriebsausschuss für Kultur, Betriebsausschuss für Theater und VHS und Finanzausschuss / CDU Aachen

Fr. Dr. Margrethe Schmeer, 1. Bürgermeisterin der Stadt Aachen,
Betriebsausschuss für Kultur, Betriebsausschuss für Theater und VHS und Finanzausschuss / CDU Aachen

Margarethe Schmeer ist seit 2009 amtierende Bürgermeisterin der Stadt Aachen und unterstützt den Oberbürgermeister Marcel Philipp bei repräsentativen Aufgaben. Sie tritt für den Wahlbezirk Monheimsallee an. Ich freue mich, dass auch sie sich die Zeit genommen hat auf ein paar Fragen zu antworten. Das ist nicht selbst verständlich, gerade zu diesen hektischen Wahlzeiten! Vielen Dank 🙂

In größeren Städten in Deutschland gibt es mehrere Bürgermeister, die einem Oberbürgermeister beigeordnet und meist für spezielle Aufgabengebiete verantwortlich sind.

  • Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindet Sie mit Aachen?

Margarethe Schmeer: In Aachen habe ich den Großteil meines Lebens verbracht. Ich bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen und nach 20 Jahren in Frankreich wurde Aachen ab 1994 wieder mein Lebensmittelpunkt. Ich liebe die Stadt mit ihrer Grenznähe, der kulturellen Vielfalt und den kulturellen Angeboten.

  • Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre E-Mails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Ihr Smartphone in diesen Situationen?

Magarethe Schmeer: Es ist auf stumm geschaltet und wenn ich feststelle, dass auf eine dringende Nachricht zu reagieren ist, gehe ich einen Moment vor die Tür. Jedes andere Verhalten finde ich unhöflich.

  • Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachten Sie die Nutzung der Smartphones Ihrer Kollegen?

Margarethe Schmeer: Bisher gibt es dort keine feste Regelung für die Nutzung von Smartphones. Das Nutzen von Smartphones kann zwar bei Sitzungen immer wieder beobachtet werden, jedoch hält es sich im Rahmen und die Sitzungen oder Reden werden dadurch meistens nicht gestört. Aus Respekt vor den anderen sollte die Smartphone-Nutzung stets in einem angemessenen Rahmen gehalten werden.

Fragen an Clea Worbs zur Smartphon-Nutzung

Clea Worbs, 27 Jahre, Clea arbeitet seit März 2013 als Jugendbildungsreferentin im Landesbüro. Sie ist für Bildungsarbeit und dort vor allem für den Themenbereich “Geschichte der Arbeiterjugendbewegung” zuständig. Zudem koordiniert sie die Großveranstaltungen der NRW Jusos und betreut die Neumitgliederoffensive.

Clea Worbs, 27 Jahre, Clea arbeitet seit März 2013 als Jugendbildungsreferentin im Landesbüro. Sie ist für Bildungsarbeit und dort vor allem für den Themenbereich “Geschichte der Arbeiterjugendbewegung” zuständig. Zudem koordiniert sie die Großveranstaltungen der NRW Jusos und betreut die Neumitgliederoffensive.

Clea Worbs von der SPD, stellv. Vorsitzende der Jusos Aachen, kandidiert bei der Kommunalwahl 2014 für den Rat der Stadt Aachen im Wahlbezirk 19 „Marschiertor“. Durch ihre Erfahrungen, zum einen als pädagogische Fachkraft in einer Offenen Ganztagsschule und zum anderen als Studentin und wissenschaftliche Hilfskraft der RWTH Aachen, hat Sie Einblicke in welche Richtung sich digitale Medien und Apps die Entwicklung junger Menschen beeinflussen können / bzw. aktuell schon in der Lehre eingesetzt werden.
Vielen Dank für die Antworten auf unsere Fragen 🙂

Frage: Haben Sie eine Lieblingsapp?
Clea Worbs: Meine aktuelle Lieblingsapp ist „Quizduell“. Ich nutze Sie gerne, wenn ich mit dem Bus oder der Bahn unterwegs bin oder Wartezeiten überbrücken muss. Es ist eine kurzweilige Möglichkeit mit Freundinnen und Freunden sein Wissen spielerisch auf die Probe zu stellen und man lernt immer wieder dazu.

Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden?
Clea Worbs: Ich kann mir gut vorstellen, dass Tablets oder auch Smartphones gezielt an manchen Stellen in den Unterricht eingebunden werden können. An der RWTH werden beispielsweise schon Umfragen, die per Smartphone abgestimmt werden können, in großen Vorlesungen eingesetzt. Im Unterricht gäbe es gerade auch bei Exkursionen oder Projektwochen vielfältige Möglichkeiten Smartphones oder Tablets zu nutzen, die schon heute zum Alltag vieler Kinder gehören. Dies müsste natürlich immer adäquat von Lehrkräften begleitet werden. Es könnten in dem Rahmen auch das Thema Datenschutz  mit den Schülerinnen und Schülern thematisiert werden.