bitstars auf dem Weg ins Silicon Valley

Die technischen Partner von geosurfen, bitstars, haben sich im letzten Herbst für einen mind. drei monatigen unterstützenden Aufenthalt im Silicon Valley über den German Accelerator qualifiziert (bitstars berichtete am 10.Oktober 2014 darüber).

Im Mittelpunkt der Reise steht das aktuelle Projekt, der Holobuilder, für den bitstars in San Francisco und in Palo Alto Feedback und Hinweise für die weitere Entwicklung erhalten wollen.

Der Holobuilder kann mit einem Klick auf das nachfolgende Bild geöffnet werden. In ihr befindet sich eine 360° Aufnahme aus dem Büro von bitstars. Ihr könnt also einen kleinen Einblick erhalten, obwohl ihr nicht vor Ort seid ;). Mostafa Akbari, CEO von bitstars, sitzt auf einem Sofa und gibt ein kleines Interview. Das Interview wurde mit der Kamera aufgenommen und ist in Form von zwei YouTube Videos in der 360° Umgebung im Holoplayer verlinkt. Dazu braucht ihr auf Infoboxen klicken, um die jeweiligen Videos zu starten. (Weiter unten im Blog wurde das Interview verschriftlicht.)

Das Laden der Einbindung kann etwas dauern und ist an Google Chrome und Firefox optimiert.

geosurfen wünscht bitstars sehr viel Erfolg im Silicon Valley :).

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley über den German Accelerator

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley

  1. Frage: Wie kommt es, dass bitstars ins Silicon Valley fliegt?

Wir von bitstars haben uns beim German Accelerator beworben und haben ein Platz im Programm erhalten. So fliege ich für bitstars für mindestens drei Monate in die USA. Dort werde ich im Silicon Valley mich aufhalten.

Ein Monat in Palo Alto und dann zwei Monate im San Francisco.

  1. Was ist der German Accelerator?

Der German Accelerator unterstützt deutsche Startups beim Eintritt in den US Markt. Man kann entweder ins Silicon Valley gehen oder nach New York. Dort nehmen wir nach unserer Ankunft an Workshops und einem Bootcamp, als Vorbereitung die eigenen Ziele im SV zu erreichen, teil. Ebenso erhalten wir einen Mentor an die Seite und oben drauf noch ein Arbeitsplatz in zentraler Lage vor Ort.

Wir sind schon sehr gespannt.

  1. Warum habt ihr euch entschieden ins Silicon Valley zu gehen?

Wir wollen sehen, wie unser Holobuilder.com und andere unsere Services in den USA ankommen. Der Markt ist dort etwas weiter als in Deutschland. Geräte wie Google Glass oder Occulus Rift haben einen höheren Bekanntheitsgrad als hier.

Daneben kommen noch mehre andere VR und AR Geräte aus dem Silicon Valley. Das andere wichtige Thema für uns ist das Investment. Wir wollen dort die Fühler ausstrecken und erkunden welche Möglichkeiten für uns offen stehen. Dadurch dass AR und VR ein Thema im SV ist, verstehen die Investoren auch schneller das Thema.

  1. Was was macht bitstars?

Wir ermöglichen jedermann einfach sich seine eigenen 3D Erlebnis zu kreieren. Es existieren heute schon Portale für 3D Modele oder Panorama 360 Bilder, die in unsere Oberfläche integriert werden können. Diese sind ähnlich zu Flickr oder andere Bild-Datenbanken, man kann mit dem Content nichts anfangen. Wir ermöglichen jedermann über einen Creator seinen eigenen 3D Raum zu gestalten oder einfach eine Reparaturanleitung für eine Maschine zu erstellen. Das ganze ohne Programmieren oder irgendwie Vorkenntnisse mit 3D Programmen zu haben.

Streifzüge – Geschichten einer Stadt – Helma Robert Frisöre

robert frisöre

Neben meinem Ohr – ein metallisches Geräusch; erzeugt durch die Begegnung zweier Scherenblätter. Daraufhin sehe ich sie vorbei segeln – sanft, ruhig und bestimmend nähern sie sich tänzelnd dem Fußboden.

Über dem Geschehen thront die rote Linie. Sie ist auffällig und unauffällig zugleich, fällt sie doch in das Auge eines jeden Besuchers und dennoch versteht sie mit ihrem Licht den Kunden wohlwollend zu umschmeicheln. Sie weiß von den Haaren vieler Menschen zu berichten. Still, schweigend und geduldsam hört sie aufmerksam den Erzählungen zu.

Ebenso aufmerksam, unaufdringlich aber voller Leidenschaft und Kompetenz ist die Inhaberin. Die rote Linie war die Idee der Menschen, die sie am besten kennen. In einem gemeinsamen Gespräch wird schnell deutlich, wie bewusst sie diesem roten Faden in ihrem Leben gefolgt war.

Schon mit 21 Jahren war sie Aachens jüngste Friseurmeisterin …

Schon seit sie denken konnte, war sie von diesem Beruf begeistert …

Schon recht schnell nach ihrer Meisterprüfung übernahm sie den Friseurladen  …

… und dennoch war der Anfang von vielen im Weg liegenden Steinen geprägt. Immer wieder wurde sie aus ihrer Umgebung wegen der Ausübung ihrer Berufung diskriminiert. Dieses Phänomen der fehlenden sozialen Anerkennung, wie auch der geringeren Vergütung des Friseurs,  konnte sie schon in ihrem frühesten Umfeld beobachten.

Dennoch hatte sich Frau Robert dazu entschieden diesen Weg eines Friseurs zu ihrem eigenem werden zu lassen. Weitere Ereignisse im Leben einer Frau konnten sie nur kurzzeitig von ihrem Lieblingsarbeitsplatz fernhalten. Für die Anerkennung ihrer Errungenschaften musste sie sich auf ihr langes Durchhaltevermögen vertrauen.

Die rote Linie hat sie zu keiner Zeit frei gelassen. Sie steht für Leidenschaft, Stärke, Kompetenz und Stetigkeit. Ebenso wirkt sie auf den Kunden eher unaufdringlich und orientierend, egal ob bei der Begrüßung, beim Waschen, Schneiden, Stylen oder bei der Verabschiedung

Frau Roberts Durchhaltevermögen und ihr Leidenschaft für diesen Beruf hat ihr die Möglichkeit einer ständigen persönlichen Weiterentwicklung eröffnet.

! Heute ist sie selbständig mit ihrem eigenem “Helma Robert Frisöre” Salon.

! Heute hat sie genügend Selbstvertrauen und Unterstützung aus ihrer Familie, um ihrer Bestimmung zu folgen und sich kreativ auszuleben.

! Heute unterstützt sie mit ihrer gewonnenen Stärke Jugendliche in ihrer Ausbildung zum Friseur, als Dozentin.

Beim Verlassen des Salons drehe ich mich noch einmal zurück.Ich bin beeindruckt über diesen konsquenten Lebensweg.

 

Helma Robert Frisöre

Öffnungszeiten:

Mo,Mi,Do: 10:00 – 18:00 Uhr

Di:          geschlossen

Fr:      10:00 – 18:00 Uhr (nach Vereinbarung bis 22:00 Uhr)

Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr

Termine außerhalb der Öffnungszeiten oder direkt beim Kunden vor Ort sind nach Absprache möglich. Fragt einfach an!

 

Adresse:

Karlsgraben 4

52064 – Aachen

fon: +49 (0) 241 – 957 80 400

E-Mail: helma.robert@gmx.de

Anfahrt

Streifzüge – Geschichten einer Stadt – Bäng Bäng ComicBuchhandlung

Stimmt es eigentlich, dass Styropor einen gesunkenen Frachter heben kann? Und wie steht dieses Styropor mit einer Comic-Buchhandlung und einem Patent in Verbindung?

bäng bäng Comic-Buchhandlung

Ein grauhaariger Mann mit erfahrenen Augen stand vor den prall gefüllten Regalen, in denen Comics jeglicher Couleur angeboten werden. Hilflos schien er nach der berühmten Nadel im “Comic-Heuhaufen“ zu suchen.

Rainer Thienel, der Inhaber der Bäng Bäng Comic-Buchhandlung, bat seine Hilfe an und wurde so durch gezieltes Nachfragen in ein kleines Abenteuer jenseits seines Alltagsgeschäfts hineingezogen. Sein Kunde, ein Universitätsprofessor, war auf der Suche nach einer ganz bestimmten Comicgeschichte, die er für eine Veranschaulichung zum Patentrecht benötigte.

Rainer Thienel recherchierte für ihn nach der Erstveröffentlichung der Geschichte, in der der Comiczeichner und Autor Carl Barks seinen Helden Donald Duck ein gesunkenes Schiff mit Pingpongbällen heben ließ. Nach intensiver Suche im Internet wurde er in einem amerikanischen Disneyheft aus dem Jahre 1949 endlich fündig.Collage - Bäng Bäng Comic

Was hat ein Comicheft mit einem Patent zu tun, fragte Rainer Thienel seinen Kunden. Dieser erklärte, dass im Jahre 1964 tatsächlich der gesunkene Frachter Al Kuwait durch in den Laderaum gepumpte Styroporkügelchen gehoben wurde. Der eingereichte Patentantrag zu diesem Verfahren wurde jedoch abgelehnt, da diese Idee bereits im Jahre 1949 in besagtem Comic veröffentlicht wurde. Eine deutschsprachige Ausgabe mit der gesuchten Geschichte „Wie gewonnen, so zerronnen“ war sogar noch im Laden vorrätig und man war sich schnell handelseinig.

BÄNG BÄNG Comic-Buchhandlung

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Adresse:

Wirichsbongardstr. 34

52062 Aachen

Telefon: +49 (0) 241 35101

EMail: info@baengbaeng.de 

Web: http://www.baengbaeng.de/

Anfahrt

 

Mit der App GeoSurfen kannst Du die Geschichte nachspielen. Für den direkten Link brauchst Du nur auf das Logo klicken:

Logo-GeoSurfen

Eine Münze des Danks geht auf Reisen

Coin-Tag der KinderhospizarbeitEin Blitz, ein Gedanke, Unterstützung, Motivation und dann folgt das TUN!

Heute früh habe ich noch im Halbschlaf mit dem Schnabel unter den Flügeln im Rücken vergraben daran gedacht:

Ach wäre es doch schön ein kleines Danke zu all‘ den Helfern da draußen hin zutragen. Sie mit diesem Dank bei ihrer Suche nach verlorenen Schätzen in morastigen Tümpeln zu überraschen! Diese Menschen zu finden, die ihren kleinen Abbildungen (Kindern) mit lebensverkürzenden Erkrankungen helfen, ihr Leben zu vereinfachen, zu verschönern oder auch nur ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern, um dann Danke zu sagen!

Mit der Motivation von Margarete Rosen wurde aus der Idee Realität. Schließlich konnte ich in meiner Schatzkiste an einem geheimen Teich noch einen weiteren Coin (neben denen, die den Gewinnen der Kinderhospizaktion überreicht wurden) finden, den ich mit einer Mission in die Welt der Menschen hinaus sandte. Auch diesmal hilft Sungura, das Maskottchen des Kinderhospiz Aachen fleißig mit.

Der Geocoin hat das Gesicht Sunguras erhalten und ist seit heute Nachmittag unterwegs mit folgender Mission: tag der Kinderhospizarbeit

Mit dem Coin wollen wir einen Dank an alle Helfer um die Welt senden, die den Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen das Leben vereinfachen bzw. verschönern. Es ist nicht selbstverständlich Kindern zu helfen, wenn wir diese Krankheiten für uns selbst nicht nachvollziehen können. Danke 🙂 Dieser Coin ist an alle Helfer gerichtet und soll euch in allen Winkeln aufspüren.

Startpunkt:

Einen idealen Startpunkt habe ich dafür auch gefunden. Natürlich liegt dieser in Aachen 😉 Der Cache nennt sich (Ba)rock me Amadeus und ist unter folgenden Code gelistet: GC4NROJDieser Cache führt Euch an einen interessanten Ort in Aachen: Der Klang-Tast-Skulptur von Franz Buchholz.

Mit diesem einzigartigen Gebilde kann man unterschiedliche Töne erzeugen, indem man die Außenkanten der Skulptur mit der einen Hand anfasst und gleichzeitig mit der anderen die schrägen Seitenfelder berührt. 

Die Skulptur ist täglich bespielbar von 10-13 Uhr und von 15-20 Uhr und befindet sich in der Nähe des Zentrums für Kinder- und Jugendkultur. Ein besser Startpunkt des Danks kann doch gar nicht gefunden werden.klangskulptur

Hintergrund:

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht jeweils am 10. Februar (erstmalig im Jahre 2006) auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Als Zeichen der Verbundenheit rufen wir die Menschen dazu auf, die grünen Bänder der Solidarität z. B. an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen zu befestigen. Das gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden.

Eine schöne Reise wünsche ich dir 🙂

Gewinner der Kinderhospizaktion

Die Spieler durften sich nicht in den Wirren der Vergangenheit verlaufen. Sie mussten sich erfolgreich den Herausforderungen stellen, um bis zum Ende der Geschichte vordringen zu können.

Einige Herausforderer sind auf der Strecke des Weges verloren gegangen oder haben einfach aufgegeben.

Doch andere haben sich auf die Unterstützung von Sungura, dem Maskottchen des Kinderhospiz Sonnenblume, eingelassen und konnten bis ans Ende der Geschichte vordringen.

Gewinnmitteilung - Kinderhosoiz Sonnenblume

Gewinnmitteilung – Kinderhosoiz Sonnenblume

Die Gewinner der Aktion zum Tag der Kinderhospizarbeit sind:

 

Dominik und Lucy

 

Herzlichen Glückwunsch 🙂

Euer Gewinn neben jeder Menge Spaß und Auffrischung der historischen Kenntnisse ist ein Happy Caching Coin

Gewinn: Tag der Kinderhospizarbeit 2014

Gewinn: Tag der Kinderhospizarbeit 2014

  • Horseshoe Geocoin Antik Gold (Auf der Vorderseite befindet sich ein Glückskleeblatt. Zusammen mit dem Hufeisen auf der Rückseite soll es dir Glück beim Suchen und Finden bringen.)
  • Ladybird Geocoin Foggy Gold (Auf der Vorderseite befindet sich ein Glückskleeblatt. Zusammen mit dem Marienkäfer auf der Rückseite soll es dir Glück beim Suchen und Finden bringen.)

 

Beide Coins verfügen über ein Loch, sodass leicht Sachen angehängt werden können. Aber er ist auch als Travelbug (für Geocacher) verwendbar. Die Nummer auf dem Travelbug ist noch nicht registriert, so dass die Gewinner dem Coin ihre eigene Aufgabe / Sinn auf die Reise mit geben können. (Übersicht einiger GeoCoins mit ihren Geschichten)

Vielleicht erhält einer der Coins die Aufgabe den Dank an alle Helfer, die Kindern das Leben schöner und einfacher gestalten um die Welt zu tragen 😉

Ein Travelbug ist ein Gegenstand, der von Geocache zu Geocache reisen soll und dessen Route und Aufgabe im Internet mitverfolgt werden kann. Ein Travelbug hat eine eingestanzte Nummer, mit der der Coin aktiviert werden kann. (Anleitung zum Aktivieren)

 

Fragen zu Smartphone-Nutzung an Frau Dr. Schmeer

Fr. Dr. Margrethe Schmeer, 1. Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Betriebsausschuss für Kultur, Betriebsausschuss für Theater und VHS und Finanzausschuss / CDU Aachen

Fr. Dr. Margrethe Schmeer, 1. Bürgermeisterin der Stadt Aachen,
Betriebsausschuss für Kultur, Betriebsausschuss für Theater und VHS und Finanzausschuss / CDU Aachen

Margarethe Schmeer ist seit 2009 amtierende Bürgermeisterin der Stadt Aachen und unterstützt den Oberbürgermeister Marcel Philipp bei repräsentativen Aufgaben. Sie tritt für den Wahlbezirk Monheimsallee an. Ich freue mich, dass auch sie sich die Zeit genommen hat auf ein paar Fragen zu antworten. Das ist nicht selbst verständlich, gerade zu diesen hektischen Wahlzeiten! Vielen Dank 🙂

In größeren Städten in Deutschland gibt es mehrere Bürgermeister, die einem Oberbürgermeister beigeordnet und meist für spezielle Aufgabengebiete verantwortlich sind.

  • Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindet Sie mit Aachen?

Margarethe Schmeer: In Aachen habe ich den Großteil meines Lebens verbracht. Ich bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen und nach 20 Jahren in Frankreich wurde Aachen ab 1994 wieder mein Lebensmittelpunkt. Ich liebe die Stadt mit ihrer Grenznähe, der kulturellen Vielfalt und den kulturellen Angeboten.

  • Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre E-Mails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Ihr Smartphone in diesen Situationen?

Magarethe Schmeer: Es ist auf stumm geschaltet und wenn ich feststelle, dass auf eine dringende Nachricht zu reagieren ist, gehe ich einen Moment vor die Tür. Jedes andere Verhalten finde ich unhöflich.

  • Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachten Sie die Nutzung der Smartphones Ihrer Kollegen?

Margarethe Schmeer: Bisher gibt es dort keine feste Regelung für die Nutzung von Smartphones. Das Nutzen von Smartphones kann zwar bei Sitzungen immer wieder beobachtet werden, jedoch hält es sich im Rahmen und die Sitzungen oder Reden werden dadurch meistens nicht gestört. Aus Respekt vor den anderen sollte die Smartphone-Nutzung stets in einem angemessenen Rahmen gehalten werden.

Fragen an Clea Worbs zur Smartphon-Nutzung

Clea Worbs, 27 Jahre, Clea arbeitet seit März 2013 als Jugendbildungsreferentin im Landesbüro. Sie ist für Bildungsarbeit und dort vor allem für den Themenbereich “Geschichte der Arbeiterjugendbewegung” zuständig. Zudem koordiniert sie die Großveranstaltungen der NRW Jusos und betreut die Neumitgliederoffensive.

Clea Worbs, 27 Jahre, Clea arbeitet seit März 2013 als Jugendbildungsreferentin im Landesbüro. Sie ist für Bildungsarbeit und dort vor allem für den Themenbereich “Geschichte der Arbeiterjugendbewegung” zuständig. Zudem koordiniert sie die Großveranstaltungen der NRW Jusos und betreut die Neumitgliederoffensive.

Clea Worbs von der SPD, stellv. Vorsitzende der Jusos Aachen, kandidiert bei der Kommunalwahl 2014 für den Rat der Stadt Aachen im Wahlbezirk 19 „Marschiertor“. Durch ihre Erfahrungen, zum einen als pädagogische Fachkraft in einer Offenen Ganztagsschule und zum anderen als Studentin und wissenschaftliche Hilfskraft der RWTH Aachen, hat Sie Einblicke in welche Richtung sich digitale Medien und Apps die Entwicklung junger Menschen beeinflussen können / bzw. aktuell schon in der Lehre eingesetzt werden.
Vielen Dank für die Antworten auf unsere Fragen 🙂

Frage: Haben Sie eine Lieblingsapp?
Clea Worbs: Meine aktuelle Lieblingsapp ist „Quizduell“. Ich nutze Sie gerne, wenn ich mit dem Bus oder der Bahn unterwegs bin oder Wartezeiten überbrücken muss. Es ist eine kurzweilige Möglichkeit mit Freundinnen und Freunden sein Wissen spielerisch auf die Probe zu stellen und man lernt immer wieder dazu.

Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden?
Clea Worbs: Ich kann mir gut vorstellen, dass Tablets oder auch Smartphones gezielt an manchen Stellen in den Unterricht eingebunden werden können. An der RWTH werden beispielsweise schon Umfragen, die per Smartphone abgestimmt werden können, in großen Vorlesungen eingesetzt. Im Unterricht gäbe es gerade auch bei Exkursionen oder Projektwochen vielfältige Möglichkeiten Smartphones oder Tablets zu nutzen, die schon heute zum Alltag vieler Kinder gehören. Dies müsste natürlich immer adäquat von Lehrkräften begleitet werden. Es könnten in dem Rahmen auch das Thema Datenschutz  mit den Schülerinnen und Schülern thematisiert werden.

Fragen an Lars Lübben zur Smartphone-Nutzung

lars Lübben

Lars Lübben, 40 Jahre, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Senioren und demographischen Wandel in der Städteregion, Kandidat der Grünen für Stadtrat und Städteregionstag

Lars Lübben dem Kandidaten der Bündnis 90 / Die Grünen (Westviertel und Hörn) haben wir ein paar Fragen zu Aachen und seiner Smartphone-Nutzung gestellt:

Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindest Du mit Aachen?

Lars Lübben: Mehr als die Hälfte meines Lebens habe ich nun in Aachen verbracht. Und es ist einiges passiert, seit ich zum Studium 1993 hierher gekommen bin. Zu nennen wären hier viele Menschen, die mich auf meinem Weg geprägt haben. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die die Stadt ein klein wenig verändert haben und die ich persönlich mit Aachen verbinde, weil ich an ihrer Entstehung mitgewirkt habe. Z.B. gab es damals keine Anlaufstelle speziell nur für lesbisch-schwule Jugendliche und so haben wir die Jugendgruppe bzw. den Jugendtreff Knutschfleck ins Leben gerufen. Schon bald habe ich mich auch politisch engagiert und als Finanzreferent wie Projektleiter im AStA der RWTH war ich an der Einführung des Semestertickets und der späteren Erweiterung auf NRW beteiligt. Und wer weiß, welchen Arbeitgeber ich heute hätte, wenn ich damals die Gründung der Sprachenakademie Aachen nicht von Seiten der Studierendenschaft aus begleitet hätte. Für die jetzt auslaufende Wahlperiode würde ich die Bildung des Zweckverbands Region Aachen nennen wollen, der die regionale Zusammenarbeit der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg mit Stadt und Städteregion in der Euregio Maas-Rhein auf eine neue Ebene gebracht hat und hoffentlich stärken wird.

Insgesamt bin ich also ganz gerne in Aachen „hängen geblieben“ und es macht mir Spaß, mich hier einbringen zu können.


 

Frage: Wofür nutzt Du Dein Smartphone / Handy und welchen Sinn siehst Du in Apps (einzelne Anwendungen)?

Lars Lübben: Mag sein, dass das etwas altmodisch klingt, aber ich nutze mein Handy überwiegend nur zum Telefonieren und Simsens sowie als Uhr- und Weckerersatz.

Ich sitze und arbeite beruflich viel am Rechner und wenn ich unterwegs bin, dann entweder um persönlich mit Leuten in Kontakt zu treten oder um mich zu erholen. Da benötige ich dann in der Regel keine mobilen Angebote, manchmal würden sie vermutlich sogar ablenken. Und im Fall der Fälle bin ich per Handy erreichbar oder kann selber anrufen bzw. simsen, bspw. wenn ich mich verspäte. Ständig zu posten, wo ich gerade bin oder was ich gerade mache – ich denke, so spannend ist mein Leben dann auch nicht, dass sich jemand dafür interessiert. Außerdem bin ich jemand, der sich ungern zu sehr von dieser Technik abhängig macht. Die wichtigsten Telefonnummern, Busverbindungen und -abfahrtzeiten oder ähnliches habe ich im Kopf und um mich räumlich zurechtzufinden, schaue ich lieber mal auf eine Karte, das trainiert den Orientierungssinn. Aber ich muss gestehen, dass es manchmal ganz praktisch wäre, meinen online geführten Kalender auch mobil verfügbar zu haben, wenn es z.B. um Termine über die kommenden zwei Wochen hinaus geht. Die habe ich dann teilweise doch nicht alle im Kopf.


 

Frage: Hast Du eine Lieblingsapp? Welche ist das und warum setzt Du diese gerne ein?

Lars Lübben: Wenn ich Bus fahre oder auf einen warte, vertreibe ich mir manchmal die Zeit mit dem einen oder anderen Spiel.



Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre Emails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Dein Smartphone in diesen Situationen?

Lars Lübben: Ich blicke höchstens mal kurz darauf, um nach der Uhrzeit zu schauen.


Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachtest Du die Nutzung der Smartphones Deiner Kollegen? 

Lars Lübben: Offizielle Regelungen gibt es meines Wissens weder für die Ratssitzungen noch die Sitzungen des Städteregionstags, dem ich bislang angehöre. Wenn dort gelegentlich ein Mitglied sein Smartphone nutzt, habe ich es bislang nicht als störend empfunden.

 


 

Frage: Kannst Du Dir vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Wie könnte so eine Nutzung aussehen?

Lars Lübben: Das wird vermutlich kommen. Ich denke jedoch, dass sie nur eine zusätzliche Möglichkeit in der pädagogischen Methodenvielfalt sein werden. Natürlich sind auch völlig neue Unterrichtskonzepte denkbar, aber solche Veränderungen dauern in unserem Schulsystem mit seinen festen Lehrplänen und traditionellen Lernmitteln meiner Erfahrung nach ziemlich lange.

Außerdem lässt sich in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach die Frage nach der Bedeutung als Statussymbol nicht ausblenden, wenn Tablets oder Smartphones Voraussetzung für die Teilhabe am Unterricht werden sollen.

Sehr viele, aber eben nicht alle Schülerinnen oder Schüler besitzen eins und soziale Ungleichheit macht sich unter Jugendlichen ja leider heute schon daran fest, ob man eins hat und wie neu das Modell ist. Hier sind dann Fingerspitzengefühl und ein sensibler Umgang gefragt.

Vielen lieben Dank für das sehr sympathische Interview und die Zeit, die Du dafür investiert hast :).

 

Marcel Philipp: wir fragen den OB zu seiner Smartphone-Nutzung

Marcel Philpp

By Euku (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Zur bevorstehenden Kommunalwahl ist unser Maskottchen zum OB Marcel Philipp geflogen und hat ihm ein paar Fragen rund um die Smartphone-Nutzung gestellt. 

Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindet Sie mit Aachen?
Marcel Philipp: Nahezu mein ganzes Leben … Aachen ist eine tolle Stadt!!

Frage: Wofür nutzen Sie Ihr Smartphone / Handy und welchen Sinn sehen Sie in Apps (einzelne Anwendungen)?
Marcel Philipp: Ich besitze zwar zwei Handys, die ich aber nur sehr selten benutze. Ich telefoniere viel im Auto. Allerdings ist das IPad mein ständiger Begleiter. Täglich nutze ich z.B. die Zeitungs-App von AZ/AN, die ALLRIS-App, auf der alle Ratsunterlagen zu finden sind, natürlich facebook, GoodNotes zur Bearbeitung von pdf´s, die Notizfunktion bei manchen Reden, iThoutsHD für Mindmaps und als Spiel zur Zeit „2048“. Klasse ist auch die Bus-App ASEAG mobil.

Frage: Haben Sie eine Lieblingsapp? Welche ist das und warum setzen Sie diese gerne ein?
Marcel Philipp: Alles, was die Arbeit erleichtert, setze ich gerne ein. Am besten finde ich die ASEAG-App, aber ich fahre nicht täglich Bus.


Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre E-Mails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Ihr Smartphone in diesen Situationen?
Marcel Philipp: Im Normalfall habe ich gar kein Smartphone dabei. Das IPad nutze ich aber auch manchmal bei Veranstaltungen, wenn ich etwas nachschauen möchte … solange es nicht die Veranstaltung stört.

Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachten Sie die Nutzung der Smartephones Ihrer Kollegen?
Marcel Philipp: Einige jüngere Ratsmitglieder nutzen Smartphones auch während der Sitzung, wir haben bisher keine festen Regeln dafür. Es ist eine Frage des Respektes gegenüber den jeweils Redenden.

Frage: Wie gehen Sie selbst mit der Preisgabe/ Zugriffe und Speicherung der Daten der Apps, wie zum Beispiel Standorte, Kontakte etc. um?
Marcel Philipp: Ich bin sicher viel zu offen im Umgang mit meinen Daten. Das liegt aber daran, dass in meinem Amt ohnehin alles öffentlich ist, wo ich gerade bin, was ich mache, mit wem ich Kontakt habe … die Privatsphäre ist sehr begrenzt.


Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Wie könnte so eine Nutzung aussehen?
Marcel Philipp: Ja, mittelfristig wird das so kommen, so selbstverständlich wie die Nutzung des Taschenrechners früher. Aber es darf nicht alles auf Tablets ausgerichtet sein, Kinder lernen ja auch zunächst im Kopf und schriftlich zu rechnen.

Frage: Identifizieren Sie sich mit einem besonderen mobilen Konzept für Aachen?
Marcel Philipp: Wir arbeiten an einem überall verfügbaren WLAN für alle. Das ist machbar, wird aber noch eine Weile dauern.


OB Marcel Philipp – Statements zu eMobility in Aachen

Fernmeldemuseum Aachen

 

auf Reise

Wir Enten lieben es uns mitzuteilen und fühlen uns in einer Gruppe am wohlsten. Da haben wir wohl mit dem Menschen einiges gemeinsam 😉 Während wir jedoch schnell mit der Gruppe zum nächsten Ort, wo wir auf andere Gruppen treffen, fliegen können, ist den Menschen diese Art der schnellen und einfachen Fortbewegung untersagt. (Bei der Schöpfung der Arten wurden wir wohl begünstigt ;)) Allerdings, dass müssen wir den Menschen neidlos anerkennen, sind diese ungefiederten Wesen sehr findig. Um Entfernungen überwinden zu können haben sie im Laufe der Zeit einige sehr interessante Dinge entwickelt. Einen riesigen Nachteil haben diese Dinge jedoch, sie funktionieren allesamt mit Strom … und was, wenn es irgendwann keinen mehr gibt?

Fernmeldemuseum Aachen

Einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Kommunikation via Fernmeldungen ermöglicht das Fernmeldemuseum in Aachen, betrieben vom Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V. Auf 360 qm kann jeder Besucher die Technik vergangener Zeiten bestaunen, anfassen und einschalten! Nur wir Enten werden von den Türschranken aufgehalten. Die Menschen unterschätzen uns!

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“

Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden.

Ich konnte beobachten, wie Hermann Schneider, Mitglied des Gründungsvorstandes des Fördervereins, einer kleinen Gruppe eine private Führung angeboten hatte. Mit leuchtenden Augen und vielen Fragen verließen sie nach mehreren Stunden die Räumlichkeiten, die eige

Lass dich mit GeoSurfen in einer kleinen Tour zu dem Fernmeldemuseum führen. Über den Inhalt, die Geschichten und Rätsel kannst du dich auf das Thema einstimmen.

Logo-GeoSurfen

 

 

 

 

 

Spoiler: Vorsicht!

Im nachfolgen erhältst du einen Einblick, was dich in der Wave erwartet. Möchtest du sie lieber vor Ort spielen, lies bitte nicht weiter. Ansonsten soll die „Offenbarung“ interessierten Wave-Creatoren ein Anwendungsbeispiel für eine Wave zeigen:

Aufbau der Wave:

allgemeine Beschreibung: Fernmeldemuseum Aachen

Wave: Fernmeldemuseum AachenAn einem öffentlichen Bücherschrank (auch eine Art der Kommunikation) beginnt die Tour an deren Ende das Fernmeldemuseum auf dich wartet. Das Fernmeldemuseum Aachen bietet auf 360 qm Technik von gestern und vorgestern zum Anfassen und Einschalten! In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“ Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurde in der ehemaligen DDR Fernmeldetechnik abgebaut, die im Westen schon lange nicht mehr existierte. Diese antiquarische Technik kam auch dem Aachener Fernmeldemuseum zugute. Im Juni 1996 wurde der „Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V.“ gegründet. Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden. Heute übernimmt der Förderverein neben der Wartung der technischen Einrichtungen im wesentlichen die Präsentation des Museums. Eine kleine Wave soll ein paar Hintergründe zur Fernmeldetechnik offenbaren. Viel Spaß 🙂 Infos zum Fernmeldemuseum:http://www.fernmeldemuseum-aachen.de/

Für die Tour solltest du etwa 20 Minuten einplanen.

1. Station „Fräulein vom Amt“

SchaltzentraleTelefonate außerhalb des Ortsnetzes mussten früher handvermittelt werden. Das erledigten freundliche Damen im Fernsprechamt. Das erste in Deutschland entstand 1881 in Berlin. Wer ins Ausland telefonieren wollte, musste seinen Gesprächswunsch lange vorher anmelden.

In dem Video wird erklärt, wie das Fräulein vom Amt um 1900 ein Telefongespräch vermittelt wurde:

Rätsel:

Die Bezeichnung „Fräulein vom Amt“ hatte damals einen ganz bestimmten Grund! Welchen? (Nur eine Antwort ist richtig.)

a) Einstellungsbedingung war, dass sich die Frauen in keiner Ehe befanden.

b) Die Berufsbezeichnung kommt irrtümlicherweise aus Amerika, Graham Bell hatte den Begriff „Fräulein“ irrtümlicherweise mit den der „Frau“ verwechselt.

2. Station: Graham Bell – das Telefon und der Streit um die Erfindung

SchaltzentraleAls am 14. Februar des Jahres 1876 beim amerikanischen Patentamt Alexander Graham Bell ein Patent für ein Telefon einreichte, war den bearbeitenden Beamten sicher nicht bewusst, dass sie eine der revolutionärsten Erfindungen der damaligen Zeit in der Hand hielten.

Die Bedeutung dieser Erfindung ist bis zum heutigen Tage von Jahr zu Jahr gestiegen und bleibt wohl unumstritten, nicht jedoch die Rechtmäßigkeit der Patenterteilung.

Meucci soll 1866 einige seiner Arbeitsmodelle verkauft haben, darunter auch das eines Telefons. Dennoch führte Meucci später die Arbeit fort und stellte 1871 einen Patentantrag darauf. Für die endgültige Anmeldung konnte er jedoch die Kosten nicht aufbringen, die Gültigkeit der Vormerkung erlosch 1873.

Alexander Graham Bell kam im Laufe dieser Ereignisse in den Besitz von Meuccis Materialien und Unterlagen. Als Meucci 1874 seine Gerätschaften und Unterlagen zurückforderte, wurde ihm mitgeteilt, man habe diese verloren. Nachdem Bell 1876 „sein“ Telefon zum Patent anmeldete, versuchte Meucci, dies anzufechten. Trotz jahrzehntelanger Streitigkeiten und dem Versuch, wenigstens finanzielle Entschädigung von Bell zu erhalten, gelang ihm dies nicht. Er starb verarmt.

Johann Philipp Reis (1834–1874) gelang es als erstem Menschen, eine funktionierende elektrische Fernsprechverbindung aufzubauen.

Rätsel:

Was ist die meistgesprochene Sprache auf der Welt? Mit welchem Buchstabenwert beginnt die Sprache? (Zahlenfrage)

3. Station: James Bond – Finde das richtige Kabel

VerstärkerFunk- und leistungsgebundende Kabelübertragung von Nachrichtensignale über große Strecken führten dazu, dass das Signal mit weiterer Entfernung abschwächte. Aus diesem Grund wurden alle paar Kilometer (etwa alle acht km) ein Verstärker im Boden eingelassen.

Das Signal wurde damit verstärkt.

In diese Verstärker führten vor der Einführung der Glasfaserkabel (Entdeckung 1896) manchmal armdicke Kabelbündel, bei denen selbst James Bond Probleme hätte, das richtige Kabel zu finden.

Rätsel:

In welchen Bereichen werden Glasfaser noch eingesetzt? (Multiple-Choice Frage)

a) Mikroskop

b) Magnetresonanztomograph

c) Laser

d) Sportpfeile für das Bogenschießen

e) Glühlampe

4. Station: wichtige Telefonnummern

fernmeldungIm Notfall kannst du unter den Notruf-Nummern 110 und 112 rund um die Uhr Hilfe herbei holen.

Auch Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax oder die Notrufnummer 110 per Fax zu nutzen.

Eine letzte Herausforderung wartet auf dich. Nutze die Chance, um einen Blick in das Fernmeldemuseum zu werfen 🙂

 Rätsel:

Wen erreichst du unter den Telefonnummern? (Zuordnungsfrage)

112 und 110

a) Feuerwehr und Rettungsdienst/Notarzt

b) nächstgelegende Polizeidienststelle