Fragen an Lars Lübben zur Smartphone-Nutzung

lars Lübben

Lars Lübben, 40 Jahre, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Senioren und demographischen Wandel in der Städteregion, Kandidat der Grünen für Stadtrat und Städteregionstag

Lars Lübben dem Kandidaten der Bündnis 90 / Die Grünen (Westviertel und Hörn) haben wir ein paar Fragen zu Aachen und seiner Smartphone-Nutzung gestellt:

Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindest Du mit Aachen?

Lars Lübben: Mehr als die Hälfte meines Lebens habe ich nun in Aachen verbracht. Und es ist einiges passiert, seit ich zum Studium 1993 hierher gekommen bin. Zu nennen wären hier viele Menschen, die mich auf meinem Weg geprägt haben. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die die Stadt ein klein wenig verändert haben und die ich persönlich mit Aachen verbinde, weil ich an ihrer Entstehung mitgewirkt habe. Z.B. gab es damals keine Anlaufstelle speziell nur für lesbisch-schwule Jugendliche und so haben wir die Jugendgruppe bzw. den Jugendtreff Knutschfleck ins Leben gerufen. Schon bald habe ich mich auch politisch engagiert und als Finanzreferent wie Projektleiter im AStA der RWTH war ich an der Einführung des Semestertickets und der späteren Erweiterung auf NRW beteiligt. Und wer weiß, welchen Arbeitgeber ich heute hätte, wenn ich damals die Gründung der Sprachenakademie Aachen nicht von Seiten der Studierendenschaft aus begleitet hätte. Für die jetzt auslaufende Wahlperiode würde ich die Bildung des Zweckverbands Region Aachen nennen wollen, der die regionale Zusammenarbeit der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg mit Stadt und Städteregion in der Euregio Maas-Rhein auf eine neue Ebene gebracht hat und hoffentlich stärken wird.

Insgesamt bin ich also ganz gerne in Aachen „hängen geblieben“ und es macht mir Spaß, mich hier einbringen zu können.


 

Frage: Wofür nutzt Du Dein Smartphone / Handy und welchen Sinn siehst Du in Apps (einzelne Anwendungen)?

Lars Lübben: Mag sein, dass das etwas altmodisch klingt, aber ich nutze mein Handy überwiegend nur zum Telefonieren und Simsens sowie als Uhr- und Weckerersatz.

Ich sitze und arbeite beruflich viel am Rechner und wenn ich unterwegs bin, dann entweder um persönlich mit Leuten in Kontakt zu treten oder um mich zu erholen. Da benötige ich dann in der Regel keine mobilen Angebote, manchmal würden sie vermutlich sogar ablenken. Und im Fall der Fälle bin ich per Handy erreichbar oder kann selber anrufen bzw. simsen, bspw. wenn ich mich verspäte. Ständig zu posten, wo ich gerade bin oder was ich gerade mache – ich denke, so spannend ist mein Leben dann auch nicht, dass sich jemand dafür interessiert. Außerdem bin ich jemand, der sich ungern zu sehr von dieser Technik abhängig macht. Die wichtigsten Telefonnummern, Busverbindungen und -abfahrtzeiten oder ähnliches habe ich im Kopf und um mich räumlich zurechtzufinden, schaue ich lieber mal auf eine Karte, das trainiert den Orientierungssinn. Aber ich muss gestehen, dass es manchmal ganz praktisch wäre, meinen online geführten Kalender auch mobil verfügbar zu haben, wenn es z.B. um Termine über die kommenden zwei Wochen hinaus geht. Die habe ich dann teilweise doch nicht alle im Kopf.


 

Frage: Hast Du eine Lieblingsapp? Welche ist das und warum setzt Du diese gerne ein?

Lars Lübben: Wenn ich Bus fahre oder auf einen warte, vertreibe ich mir manchmal die Zeit mit dem einen oder anderen Spiel.



Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre Emails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Dein Smartphone in diesen Situationen?

Lars Lübben: Ich blicke höchstens mal kurz darauf, um nach der Uhrzeit zu schauen.


Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachtest Du die Nutzung der Smartphones Deiner Kollegen? 

Lars Lübben: Offizielle Regelungen gibt es meines Wissens weder für die Ratssitzungen noch die Sitzungen des Städteregionstags, dem ich bislang angehöre. Wenn dort gelegentlich ein Mitglied sein Smartphone nutzt, habe ich es bislang nicht als störend empfunden.

 


 

Frage: Kannst Du Dir vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Wie könnte so eine Nutzung aussehen?

Lars Lübben: Das wird vermutlich kommen. Ich denke jedoch, dass sie nur eine zusätzliche Möglichkeit in der pädagogischen Methodenvielfalt sein werden. Natürlich sind auch völlig neue Unterrichtskonzepte denkbar, aber solche Veränderungen dauern in unserem Schulsystem mit seinen festen Lehrplänen und traditionellen Lernmitteln meiner Erfahrung nach ziemlich lange.

Außerdem lässt sich in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach die Frage nach der Bedeutung als Statussymbol nicht ausblenden, wenn Tablets oder Smartphones Voraussetzung für die Teilhabe am Unterricht werden sollen.

Sehr viele, aber eben nicht alle Schülerinnen oder Schüler besitzen eins und soziale Ungleichheit macht sich unter Jugendlichen ja leider heute schon daran fest, ob man eins hat und wie neu das Modell ist. Hier sind dann Fingerspitzengefühl und ein sensibler Umgang gefragt.

Vielen lieben Dank für das sehr sympathische Interview und die Zeit, die Du dafür investiert hast :).

 

Marcel Philipp: wir fragen den OB zu seiner Smartphone-Nutzung

Marcel Philpp

By Euku (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Zur bevorstehenden Kommunalwahl ist unser Maskottchen zum OB Marcel Philipp geflogen und hat ihm ein paar Fragen rund um die Smartphone-Nutzung gestellt. 

Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindet Sie mit Aachen?
Marcel Philipp: Nahezu mein ganzes Leben … Aachen ist eine tolle Stadt!!

Frage: Wofür nutzen Sie Ihr Smartphone / Handy und welchen Sinn sehen Sie in Apps (einzelne Anwendungen)?
Marcel Philipp: Ich besitze zwar zwei Handys, die ich aber nur sehr selten benutze. Ich telefoniere viel im Auto. Allerdings ist das IPad mein ständiger Begleiter. Täglich nutze ich z.B. die Zeitungs-App von AZ/AN, die ALLRIS-App, auf der alle Ratsunterlagen zu finden sind, natürlich facebook, GoodNotes zur Bearbeitung von pdf´s, die Notizfunktion bei manchen Reden, iThoutsHD für Mindmaps und als Spiel zur Zeit „2048“. Klasse ist auch die Bus-App ASEAG mobil.

Frage: Haben Sie eine Lieblingsapp? Welche ist das und warum setzen Sie diese gerne ein?
Marcel Philipp: Alles, was die Arbeit erleichtert, setze ich gerne ein. Am besten finde ich die ASEAG-App, aber ich fahre nicht täglich Bus.


Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre E-Mails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Ihr Smartphone in diesen Situationen?
Marcel Philipp: Im Normalfall habe ich gar kein Smartphone dabei. Das IPad nutze ich aber auch manchmal bei Veranstaltungen, wenn ich etwas nachschauen möchte … solange es nicht die Veranstaltung stört.

Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachten Sie die Nutzung der Smartephones Ihrer Kollegen?
Marcel Philipp: Einige jüngere Ratsmitglieder nutzen Smartphones auch während der Sitzung, wir haben bisher keine festen Regeln dafür. Es ist eine Frage des Respektes gegenüber den jeweils Redenden.

Frage: Wie gehen Sie selbst mit der Preisgabe/ Zugriffe und Speicherung der Daten der Apps, wie zum Beispiel Standorte, Kontakte etc. um?
Marcel Philipp: Ich bin sicher viel zu offen im Umgang mit meinen Daten. Das liegt aber daran, dass in meinem Amt ohnehin alles öffentlich ist, wo ich gerade bin, was ich mache, mit wem ich Kontakt habe … die Privatsphäre ist sehr begrenzt.


Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Wie könnte so eine Nutzung aussehen?
Marcel Philipp: Ja, mittelfristig wird das so kommen, so selbstverständlich wie die Nutzung des Taschenrechners früher. Aber es darf nicht alles auf Tablets ausgerichtet sein, Kinder lernen ja auch zunächst im Kopf und schriftlich zu rechnen.

Frage: Identifizieren Sie sich mit einem besonderen mobilen Konzept für Aachen?
Marcel Philipp: Wir arbeiten an einem überall verfügbaren WLAN für alle. Das ist machbar, wird aber noch eine Weile dauern.


OB Marcel Philipp – Statements zu eMobility in Aachen

Fernmeldemuseum Aachen

 

auf Reise

Wir Enten lieben es uns mitzuteilen und fühlen uns in einer Gruppe am wohlsten. Da haben wir wohl mit dem Menschen einiges gemeinsam 😉 Während wir jedoch schnell mit der Gruppe zum nächsten Ort, wo wir auf andere Gruppen treffen, fliegen können, ist den Menschen diese Art der schnellen und einfachen Fortbewegung untersagt. (Bei der Schöpfung der Arten wurden wir wohl begünstigt ;)) Allerdings, dass müssen wir den Menschen neidlos anerkennen, sind diese ungefiederten Wesen sehr findig. Um Entfernungen überwinden zu können haben sie im Laufe der Zeit einige sehr interessante Dinge entwickelt. Einen riesigen Nachteil haben diese Dinge jedoch, sie funktionieren allesamt mit Strom … und was, wenn es irgendwann keinen mehr gibt?

Fernmeldemuseum Aachen

Einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Kommunikation via Fernmeldungen ermöglicht das Fernmeldemuseum in Aachen, betrieben vom Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V. Auf 360 qm kann jeder Besucher die Technik vergangener Zeiten bestaunen, anfassen und einschalten! Nur wir Enten werden von den Türschranken aufgehalten. Die Menschen unterschätzen uns!

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“

Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden.

Ich konnte beobachten, wie Hermann Schneider, Mitglied des Gründungsvorstandes des Fördervereins, einer kleinen Gruppe eine private Führung angeboten hatte. Mit leuchtenden Augen und vielen Fragen verließen sie nach mehreren Stunden die Räumlichkeiten, die eige

Lass dich mit GeoSurfen in einer kleinen Tour zu dem Fernmeldemuseum führen. Über den Inhalt, die Geschichten und Rätsel kannst du dich auf das Thema einstimmen.

Logo-GeoSurfen

 

 

 

 

 

Spoiler: Vorsicht!

Im nachfolgen erhältst du einen Einblick, was dich in der Wave erwartet. Möchtest du sie lieber vor Ort spielen, lies bitte nicht weiter. Ansonsten soll die „Offenbarung“ interessierten Wave-Creatoren ein Anwendungsbeispiel für eine Wave zeigen:

Aufbau der Wave:

allgemeine Beschreibung: Fernmeldemuseum Aachen

Wave: Fernmeldemuseum AachenAn einem öffentlichen Bücherschrank (auch eine Art der Kommunikation) beginnt die Tour an deren Ende das Fernmeldemuseum auf dich wartet. Das Fernmeldemuseum Aachen bietet auf 360 qm Technik von gestern und vorgestern zum Anfassen und Einschalten! In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann in Deutschland die Digitalisierung der Fernmeldenetze. Die analoge Technik wurde stillgelegt und war nur noch ein „Fall fürs Museum.“ Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurde in der ehemaligen DDR Fernmeldetechnik abgebaut, die im Westen schon lange nicht mehr existierte. Diese antiquarische Technik kam auch dem Aachener Fernmeldemuseum zugute. Im Juni 1996 wurde der „Verein der Förderer des Fernmeldemuseums Aachen e.V.“ gegründet. Die enormen Aufbauleistungen konnten nur unter Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte, sowohl aus dem aktiven als auch aus dem Ruheständler-Bereich, und durch die finanzielle Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins erbracht werden. Heute übernimmt der Förderverein neben der Wartung der technischen Einrichtungen im wesentlichen die Präsentation des Museums. Eine kleine Wave soll ein paar Hintergründe zur Fernmeldetechnik offenbaren. Viel Spaß 🙂 Infos zum Fernmeldemuseum:http://www.fernmeldemuseum-aachen.de/

Für die Tour solltest du etwa 20 Minuten einplanen.

1. Station „Fräulein vom Amt“

SchaltzentraleTelefonate außerhalb des Ortsnetzes mussten früher handvermittelt werden. Das erledigten freundliche Damen im Fernsprechamt. Das erste in Deutschland entstand 1881 in Berlin. Wer ins Ausland telefonieren wollte, musste seinen Gesprächswunsch lange vorher anmelden.

In dem Video wird erklärt, wie das Fräulein vom Amt um 1900 ein Telefongespräch vermittelt wurde:

Rätsel:

Die Bezeichnung „Fräulein vom Amt“ hatte damals einen ganz bestimmten Grund! Welchen? (Nur eine Antwort ist richtig.)

a) Einstellungsbedingung war, dass sich die Frauen in keiner Ehe befanden.

b) Die Berufsbezeichnung kommt irrtümlicherweise aus Amerika, Graham Bell hatte den Begriff „Fräulein“ irrtümlicherweise mit den der „Frau“ verwechselt.

2. Station: Graham Bell – das Telefon und der Streit um die Erfindung

SchaltzentraleAls am 14. Februar des Jahres 1876 beim amerikanischen Patentamt Alexander Graham Bell ein Patent für ein Telefon einreichte, war den bearbeitenden Beamten sicher nicht bewusst, dass sie eine der revolutionärsten Erfindungen der damaligen Zeit in der Hand hielten.

Die Bedeutung dieser Erfindung ist bis zum heutigen Tage von Jahr zu Jahr gestiegen und bleibt wohl unumstritten, nicht jedoch die Rechtmäßigkeit der Patenterteilung.

Meucci soll 1866 einige seiner Arbeitsmodelle verkauft haben, darunter auch das eines Telefons. Dennoch führte Meucci später die Arbeit fort und stellte 1871 einen Patentantrag darauf. Für die endgültige Anmeldung konnte er jedoch die Kosten nicht aufbringen, die Gültigkeit der Vormerkung erlosch 1873.

Alexander Graham Bell kam im Laufe dieser Ereignisse in den Besitz von Meuccis Materialien und Unterlagen. Als Meucci 1874 seine Gerätschaften und Unterlagen zurückforderte, wurde ihm mitgeteilt, man habe diese verloren. Nachdem Bell 1876 „sein“ Telefon zum Patent anmeldete, versuchte Meucci, dies anzufechten. Trotz jahrzehntelanger Streitigkeiten und dem Versuch, wenigstens finanzielle Entschädigung von Bell zu erhalten, gelang ihm dies nicht. Er starb verarmt.

Johann Philipp Reis (1834–1874) gelang es als erstem Menschen, eine funktionierende elektrische Fernsprechverbindung aufzubauen.

Rätsel:

Was ist die meistgesprochene Sprache auf der Welt? Mit welchem Buchstabenwert beginnt die Sprache? (Zahlenfrage)

3. Station: James Bond – Finde das richtige Kabel

VerstärkerFunk- und leistungsgebundende Kabelübertragung von Nachrichtensignale über große Strecken führten dazu, dass das Signal mit weiterer Entfernung abschwächte. Aus diesem Grund wurden alle paar Kilometer (etwa alle acht km) ein Verstärker im Boden eingelassen.

Das Signal wurde damit verstärkt.

In diese Verstärker führten vor der Einführung der Glasfaserkabel (Entdeckung 1896) manchmal armdicke Kabelbündel, bei denen selbst James Bond Probleme hätte, das richtige Kabel zu finden.

Rätsel:

In welchen Bereichen werden Glasfaser noch eingesetzt? (Multiple-Choice Frage)

a) Mikroskop

b) Magnetresonanztomograph

c) Laser

d) Sportpfeile für das Bogenschießen

e) Glühlampe

4. Station: wichtige Telefonnummern

fernmeldungIm Notfall kannst du unter den Notruf-Nummern 110 und 112 rund um die Uhr Hilfe herbei holen.

Auch Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax oder die Notrufnummer 110 per Fax zu nutzen.

Eine letzte Herausforderung wartet auf dich. Nutze die Chance, um einen Blick in das Fernmeldemuseum zu werfen 🙂

 Rätsel:

Wen erreichst du unter den Telefonnummern? (Zuordnungsfrage)

112 und 110

a) Feuerwehr und Rettungsdienst/Notarzt

b) nächstgelegende Polizeidienststelle

Regionale Pressearbeit – Wie kommt man zusammen?

Foyer - Aachener Zeitungsverlag

Foyer – Aachener Zeitungsverlag

Nur auf etwa 10 % der versendeten E-Mail Anfragen im Oktober letzten Jahres wurde reagiert! Warum? Was war passiert?

Rückschau

Einige von euch können sich vielleicht noch an Halloween 2013 erinnern, die Zeit, in der geisterhafte Wesen (zu 99,9 % verstecken sich Menschen dahinter, 0,01 % beruhen auf Messfehler ;)) ihr Unwesen in unseren Städten treiben. Auch GeoSurfen hatte sich mit einer Halloween Aktion in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt.

Halloween 2013

Halloween 2013

An einem Oktoberabend dieses Jahres befindet sich ein Pärchen auf dem Rückweg, als in der Straße mit einem alten verlassenem Haus der Motor des Wagens versagte. In den Straßen dieser Stadt liegt Nebel. Aufeinmal nehmen sie einen gepflegten Oldtimer vor dem Haus wahr. Ob sich in dem Haus jemand befand, der ihnen helfen konnte? Er klopft, verschwindet und lässt sie zurück! Was war geschehen? Als sie telefonisch nach Hilfe rufen will, versagt ihr Smartphone und immer wieder hört sie eine Stimme, die ihren Namen ruft.

Löst du das Geheimnis seines Verschwindens? Welches Schicksal steht ihr bevor?

Gespielt werden konnte diese Aktion in folgenden Städten:

Aachen, Berlin, Leipzig, Köln, Bremen, Hannover, Innsbruck, Wien, Zürich, Frankfurt / Main, Dresden, Bielefeld, Stuttgart, Hamburg, Rostock, Dortmund, etc…

Um auf diese Aktion aufmerksam zu machen, wurden verschiedene Lokalredaktionen der einzelnen Städte angeschrieben, um sie darüber zu informieren. Wir dachten, es wäre für jede Seite eine Win-Win Situation. Wir geben den Lokalredaktionen eine Story und dafür können Spieler, sich ein wenig gruselig unterhalten lassen.

Kontaktaufnahme

Pressearbeit ist ein wichtiger Baustein in der Unternehmenskommunikation! Das geht aus der Zimpel-Online Studie “Wie Redaktionen im Social Media Zeitalter arbeiten” hervor. Dementsprechend hatten wir eine Pressemitteilung vorbereitet, die an die unterschiedlichen Lokalredaktionen gesandt wurde.

Zimpel-Online Studie 2011

Zimpel-Online Studie 2011

Doch Journalisten haben bestimmte Erwartungen. Werden diese ignoriert, landet die Nachricht schnell im Papierkorb. In dem vom AC² – GRÜNDUNG, WACHSTUM, INNOVATION Workshop mit Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur der Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten, wurde uns die Perspektive eines Journalisten einer Lokalredaktion deutlich.

büttgens

Bernd Büttgens – Kontaktaufnahme

Fazit und Ratschlag von Bernd Büttgens war:

  • Ein Journalist wird sicher gerne über Pressemitteilungen informiert. Allerdings erhält er davon eine ganze Menge über die verschiedenen Verteiler, in denen er angemeldet ist.
  • Daher werden wir bei der nächsten Aktion lieber den persönlichen Kontakt zu einem Redakteur / Journalisten herstellen, anstatt einfach E-Mails zu versenden.

Im Anschluss an den Workshop lud uns Bernd Büttgens in den Newsroom, der Schaltzentrale der Aachener Nachrichten ein.

Vielen lieben Dank an die Mitarbeiter des Aachener Zeitungsverlags und insbesondere an Bernd Büttgens und Thorsten Karbach für den Workshop und der anschließenden Hausführung.

Wave zum Themacropped-app_icon.png

Einen kleinen Einblick in die Arbeitsabläufe der Aachener Zeitung erhältst du in der Wave, die vor dem Aachener Zeitungsverlag auf dich wartet. Einen ersten Einblick erhältst du, indem du auf das GeoSurfen – Logo klickst.

Eventempfehlung

Wann: 21.05.2014

Wo: Büro für Deutsche Vermögensberatung, Aachen

Durch wen: XING – EUREGIO Gruppe

Beschreibung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PR) sowie Social Media – warum, wann und wie?

Warum erscheinen einige Unternehmen dauernd in den Medien und andere selten? Worauf kommt es bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an? Und warum ist sie v.a. für Gründer ein probates Mittel im Kommunikations-Mix?

Wir verraten es Ihnen!

Einerseits, wie die klassische PR in Print- und Funkmedien, die nach wie vor ihre Daseinsberechtigung hat, effektiv funktioniert. Andererseits, wie PR in Social-Media-Plattformen wie XING, Facebook und Youtube integriert werden kann und wie sich die verschiedenen Kommunikationskanäle miteinander kombinieren lassen. Des Weiteren erfahren Sie, worauf es bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ankommt, welche Bedeutung sie für den Kommunikationserfolg hat, wie planvoll dabei vorzugehen und was zu beachten ist – diese und andere wichtige Aspekte stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Vojislav Miljanovic, Geschäftsführer KAM3 GmbH Kommunikationsagentur und Vize-Präsident des Marketing-Club Aachen.

Praxisnah werden Handlungsempfehlungen für das effektive und budgetschonende sowie erfolgreiche Management der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aufgezeigt. Konkrete Fallbeispiele von Unternehmen belegen anschaulich, dass Pressearbeit ein effektives Kommunikationsinstrument ist, um u.a. die Bekanntheit zu erhöhen, neue und mehr Kunden zu generieren, den Umsatz anzukurbeln und Marktpotentiale anzusprechen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Forum Fragen zu stellen und/oder mit dem Referenten ein Einzelgespräch zu führen.

Der Kostenbeitrag von 8 € deckt die Teilnahme am Fachvortrag und die Erfrischungsgetränke ab. Sobald die Mindestzahl von 10 Teilnehmern erreicht ist, werden wir Ihnen die Kontodaten für die Gebühr mitteilen.

 

 

Der Ruf der Comichelden – Gratis Comic Tag

Ankündigung: Gratis Comic Tag

Ankündigung: Gratis Comic Tag

Alle Comic-Lesehungrigen werden morgen mit neuen gratis Comics angefüttert. Oder hast du einfach mal Lust dich in eine neue Welt des Comics ziehen zu lassen? Der 10.05.2014 öffnet für jeden Comicinteressierten  einen kleinen Türspalt, hinter der die bunten, grimmigen, tollpatschigen, … also die ganze Vielfalt der Comichelden auf dich warten.

Morgen ist der 5. Gratis Comic Tag. Zur Tour gelangst du, wenn du dir aus dem Androidstore die App GeoSurfen herunterlädst. Einen ersten Einblick erhältst du unter folgendem Link. Für Aachen haben wir uns von GeoSurfen mit den beteiligten Comicläden / Buch- und

Stationen

Stationen

Spielehandlungen eine Tour ausgedacht, die es dir ermöglicht an allen teilnehmenden Geschäften in einer Tour vorbei zugehen. An jeden teilnehmenden Laden könntest du bestimmt 1-2 Comics mitnehmen. Die Auswahl ist zwar auf 30 Comics begrenzt, doch auch wir haben für unser Maskottchen sogar ein interessantes Comic gefunden. Es steht nämlich auf Sherlock Holmes, aber psst…  Auch wenn es eigentlich deutlich ist, denn auch auf dich warten an allen Stationen Herausforderungen / Rätsel, die du erst bezwingen musst, bevor dir die nächste Station angezeigt wird.

Die Tour startet bei Bäng Bäng, der Comic-Buchhandlung in der Wirichsbongardtstraße 34.

2. Station ist die Mayersche Buchhandlung in der Buchkremerstraße 1-7.

3. Station ist Schmetz am Dom auf dem Münsterplatz 7.

Letzte Station führt dich in die Würfelkiste auf der Jakobstrasse 57.

Am Ende der Tour warten nicht nur die eingesammelten Comics als Belohnung auf dich. Wenn es dir gelungen ist, an jeder Station die Herausforderung zu bestehen, erhältst du in dem Spiel GeoSurfen ein Souvenir.

Beschreibung: Wave zum Gratis Comic Tag

Beschreibung: Wave zum Gratis Comic Tag

Every place tell a story – mit dem Wave-Creator (mobil- und webbasiert) eigene Touren erstellen

Mit den Enten im Clara Zetkin Park abhängen und im Bärlauchduft, der im Frühjahr im Auwald wohnt, baden.

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Bärlauch im Auenwald von Leipzig

Mit einem kurzen Ausflug nach Leipzig konnte ich in meiner Freizeit ein paar Tage mit den Leipziger Enten abhängen und sie in ihrer Gelassenheit und Freundlichkeit bewundern.

Der Grund meines Ausflugs war ein Workshop eine Multiplikatorenschulung in Leipzig, die in die GeoSurfen Software einführen sollte. Als Produkt ist sogar eine kleine Testtour entstanden, die unter hier mit einem Klick zu erreichen ist:

 

Einen Leitfaden für eine Wave-Erstellung über den mobilen oder webbasierten Wave-Creator ist in der Präsentation zu finden.

Streifzüge – Geschichten einer Stadt – Eiscafe Del Negro

Eiscafe Del NegroVon überall scheinen sie wie auf Befehl einer strahlenden Sonne herbei zuschlendern. Sie lachen. Ihre Augen blitzen vor Erwartung. Angeregt höre ich sie über alle Themen diskutieren. Sie sind gierig. Sie sind jedoch auch geduldig. Einige von ihnen harren seit vielen Minuten an einem Platz aus.

Dann begeben sie sich auf denselben Weg zurück. Etwas in ihren Augen hat sich verändert. Zufriedenheit und ein Stückchen Glück strahlt daraus hervor.collage eiscafe del negro

Grundlage der Beobachtung ist das Eis, welches einen jeden vor Ort verbindet. Entweder strömen Kinder, Studenten, Familien, Pärchen, etc. zum Eis oder sie konnten das begehrte aber schmelzende Gut bereits erfolgreich ergattern.

Ein kleines familiengeführtes Eiscafe ist die Ursache des Getümmels an sommerlichen Tagen. Seit etwa 40 Jahren verführt das Eiscafe Del Negro mit seinen süß-kalten Variationen die Aachener und seine Besucher.

Von Anfang an wurde das Del Negro in Familienbesitz geführt. Den Anfang bildete die Familie Del Negro, heute ist es Familie Fanni – der Name ist jedoch geblieben. Familie Fanni hatte etwas “Mode in das Eiscafe gebracht”. Der Straßenverkauf von Eis rückte in das Schaufenster, näher zum Kunden und das Eis wird in den Behältern attraktiv nach italienischer Art präsentiert. Sie sind der festen Überzeugung, dass das Auge mit isst. Sie waren in Aachen die ersten, die Eis zu präsentieren wussten und darauf sind sie stolz.

In Gesprächen mit Kunden werden gerne Rezepte für neue Eissorten geboren. Die Eissorte Brasil fand seinen Ursprung in einer Urlaubsberichterstattung eines Kunden. Dann experimentierte Familie Fanni im Eislabor mit den verschiedenen Zutaten herum. Ein Vanilleeis mit Pistazien und Keksen sollte es werden. Jeder, der Lust hatte konnte dieses Experiment beobachten, denn das Eislabor befindet sich von den Gästen einsehbar im hinteren Bereich des Eiscafes.

Die Kunden des Eiscafes Del Negro danken es ihnen. Zahlreich strömen sie bei jedem Sommertag in die Jakobsstrasse und stehen geduldig an.

 

Eiscafe Del Negro

Jakobstrasse 73a

52064 Aachen

Telefon: +49 (0) 241-29724

E-Mail: info@eiscadedelnegro.de

Web: http://www.eiscafedelnegro.de/

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 11:00 bis 22:00 Uhr

An Sonn- und Feiertagen 12:00 bis 22:00 Uhr

Deal-Eiscafe del Negro

Hinweis:
Bis zum 30.04.2014 können Teilnehmer des Facebook Gewinnspiels eineDel Negro Cookies-Eistorte gewinnen.

 

Mit der App GeoSurfen kannst Du die Geschichte nachspielen. Für den direkten Link brauchst Du nur auf das Logo klicken:  Logo-GeoSurfen

Ankündigung: Tweeterview mit Karl dem Großen

Einige von Euch meinen mit Karl dem Großen kann man nicht mehr reden. Da habt ihr euch aber geirrt!

Andere wiederum sagen, Karl der Große ist flüchtig geworden. Zu viele von ihm „wabern“ da draußen in der Weltgeschichte herum, doch keiner von ihnen kann reden. Es scheint, dass im Verfielfältigungsprozess seine Stimme verloren ging. Doch auch diese irren sich!

 

Ausstellungseröffnung "Mein Karl 2014" mit Ottmar Hörl

 

Erst am Wochenende bei der Ausstellungseröffnung von „Mein Karl 2014“ (Bericht dazu auf GeoSurfen: „Carolus Magnus, die Purpurnen„) stand ich vor ein paar Abbildern auf der Suche nach einer Stimme. Antworten habe ich von ihnen erfleht, doch sie blieben stumm. Die Suche war erfolglos!

Jetzt jedoch habe ich sie gefunden – Die Stimme! Allerdings hat auch diese wohl in den vergangenen Jahrhunderten gelitten. Ihr ist der Körper abhanden gekommen!

Davon lasse ich mich jedoch nicht einschüchtern. Die Fragen müssen gestellt werden. Wenn ihr Lust habt könnt ihr gerne dabei sein. Habt ihr eigene Fragen könnt ihr euch Karl dem Großen mutig entgegentreten und diese selbst stellen. Traut ihr euch nicht, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben und ich werde meinen Kopf für diese Fragen riskieren.

Wo? Auf Twitter unter dem Hashtag #FragKarl

Wann? Donnerstag, d. 17.04.2014 / 17:00 Uhr

Dauer? etwa eine halbe Stunde

Ich freue mich riesig darauf 🙂

Streifzüge – Geschichten einer Stadt – Die Würfelkiste

Würfelkiste-ProfilIhr habt recht – natürlich ist das auf dem Foto nicht Denis Fischer, der Geschäftsführer der Würfelkiste!

Aber, das ist genau das, was er sich von der Würfelkiste erwartet. Sie soll Treff- und Anlaufpunkt für Spieler und Spielinteressierte sein! Die Spieler stehen in der Würfelkiste im Vordergrund und diese Ansicht setzt Denis, wie nur wenige weitere Einzelhändler, konsequent um! Er hört den Spielern, seinen Kunden zu und entscheidet zusammen mit ihnen, in welche Richtung die Entwicklung der Würfelkiste gehen soll.

So kommt es dann auch mal vor, dass Stammkunden ihre Geburtstagsfeiern in der Würfelkiste selbst oder im Garten dahinter ausrichten. Manchmal überlässt Denis Fischer seiner Spielergemeinschaft auch schon mal den Ladenschlüssel.

Dieses Vertrauen in eine offene Community bilden die Grundpfeiler der Würfelkiste. Nur durch sie wurde die Würfelkiste “aus der Taufe gehoben” und durch sie soll sie weiterbestehen und ihr “Aussehen” erhalten.

An der Geburt der Würfelkiste waren viele beteiligt. Der Geschäftsführer hat keine Bank im Hintergrund, die ihm mit einer Anschubfinanzierung die Würfelkiste ermöglichte. Die Spieler selbst, haben sich an der Eröffnung des Ladens beteiligt! Jeder in dem Maße, wie er konnte und wollte. Einige haben durch den Entwurf des Logos, der Gestaltung der Website, Flyer etc… ihren Teil zur Würfelkiste beigetragen.

Und so geht es weiter im Konzept ….

Die Würfelkiste beteiligt sich gezielt an Projekten, die neue Spiele umsetzen wollen, wobei jedesmal die Community über die Höhe der Investition entscheidet. In folgende Projekte wurde beispielsweise investiert:

– 12 Königreiche (Familien Fantasie Spiel)

– Tiny Epic Kingdom (Fantasy Brettspiel im Kleinformat)

– Double Six Dice (Würfel mal anders)

– Blocky Mountains (Kinder / Familien Geschicklichkeitsspiel)

– Wrong Chemistry (Chemie mal anders und gemein)

– Roll through the Ages – Iron Age (Nachfolger des erfolgreichen Wandel der Zeiten Würfelspiels)

– Mayday Mayday (vgl. mit einem Gruppenspiel / Werwölfe)

Zusammen in der Community werden neue Spieler gesucht, Events beworben (wie bspw.auf der Comiciade (GeoSurfen berichtete) der Comic- und Mangazeichnertreff), neue Entwicklungen getestet und dann wird auch mal das Sortiment erweitert, wenn sich der Bedarf der Spieler ändert. So ist in den vergangenen Monaten der Wunsch nach Spielen für Kinder ab zwei Jahren in der Community gestiegen.

Die Würfelkiste

Jacobstrasse 57

52064 Aachen

Tel.: 0241 – 99794966facebook

Web: www.wuerfelkiste.de

E-Mail: info@wuerfelkiste.de

Google-Map

 

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 10 – 19:00 Uhr

Sa      10 – 17:00 Uhr

 

Events:deal

Mo: ab 19:00 Uhr Offener Spieleabend

Di: ab 19:00 Uhr Magic Draft

Do: ab 19:00 Uhr Netrunner & LCG Arena

Fr: ab 18:00 Uhr Friday Night Magic

Sa: verschiedene Events

 

 

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Mit der App GeoSurfen kannst Du die Geschichte nach spielen. Für den direkten Link brauchst Du nur auf das Logo klicken:

Carolus Magnus die Purpurnen

Zum Karlsjahr 2014 wurde die Aktion "Mein Karl" auf dem Katschhof umgesetzt.
Zum Karlsjahr 2014 wurde die Aktion "Mein Karl" auf dem Katschhof umgesetzt.

Zum Karlsjahr 2014 wurde die Aktion „Mein Karl“ auf dem Katschhof umgesetzt.

Etwa 500 Kärle stehen an diesem Samstag Morgen in der Innenstadt Aachens. Kärle ist der Plural von Karl, das hat seine Majestät Karl der Grosse per Tweet so bestimmt.

Um diese zu bestaunen und mit einem feierlichen Festakt einzuweihen, wurde um 12 Uhr das Volk aus Aachen und der weiten Ferne herbei gerufen. Und sie kamen zahlreich … wie treue Schäffchen in der alten vergangenen Zeit.

Mit der Aktion „Mein Karl“, einem Großprojekt im öffentlichen Raum von Ottmar Hörl ist das Karlsjahr 2014 um eine weitere Attraktion reicher geworden. Auch wenn der Künstler selbst sehr umstritten ist.

Begleitet wird auch diese Aktion von Karl dem Großen persönlich über Twitter. Hierbei handelt es sich um homorvolles storytelling, über das für die Zeit, in der Karl der Große lebte, neugierig gemacht wird. Ich finde diese Begleitung großartig. Einen Eindruck davon könnt ihr in folgendem Tweet lesen:

Auch wir von GeoSurfen wollen unseren Teil dazu beitragen. Aus diesem Grund haben wir eine kurze, etwa 15 minütige Tour zu dieser Aktion entwickelt.

Mit der App GeoSurfen kannst Du diese Tour „Carolus Magnus die Purpurnen“ erspielen. Für den direkten Link brauchst Du nur auf das Logo klicken.  app_icon

Bonus

Normalerweise ist es so, dass die Inhalte der Stationen erst im Umkreis von 30 m der Station ausgelöst werden. Um euch aber einen kleinen Einblick zu ermöglichen, haben wir den Inhalt der drei Stationen für alle Interessierten in das Blog übertragen. Allerdings haben wir die Spiel- und Rätselelemente weggelassen.

Feedback zur Tour ist natürlich gerne Willkommen.

Was ist GeoSurfen?

GeoSurfen ist eine Plattform auf der virtuelle Elemente mit realen Erlebnissen innerhalb der Community erspielt und eigene Abenteuer über einen intuitiven Editor geteilt werden können.

Über die mobile Spieloberfläche (App) wird der Spieler auf abenteuerliche Fährten der Community geleitet. Vor Ort angekommen erfährt er Hintergrundinformationen zum Ort oder einen weiteren Teil des gerade zu spielenden Abenteuers. Um diese zu erhalten, muss sich der Spieler der Station bis auf 30 m nähern, da der Inhalt ansonsten nicht freigegeben wird.  Erst wenn die Herausforderungen erfolgreich bezwungen wurden, werden weitere Botschaften des Adventures offenbart und Gegenstände zum Sammeln frei gegeben. Gestaltet sich die Herausforderung als Hürde, wandern die vom Spieler zu erspielenden Punkte an die Community. Der Spieler  hinterlässt somit Spuren auf der Karte, in Form von Surfies.

Die Abenteuer können on-, wie auch offline gespielt werden.

zur Tour: Karolus Magnus, die Purpurnen

Einleitung:

Mit der Aktion “Mein Karl” hat die Stadt Aachen zum Karlsjahr 2014 einen besonderen Akzent gesetzt.

Zwei Wochen lang stehen mehrere purpurne (rotfarben) und goldene Karlsfiguren auf Augenhöhe im Katschhof. Nach den zwei Wochen werden sie ausziehen, um das heutige Aachen und seine Region zu erkunden. Vielleicht könnt ihr sie dann in Schaufenstern, Vorgärten oder Schulfoyers antreffen?

In dieser kurzen Tour erfahrt ihr ein paar Einzelheiten über diese Aktion “Mein Karl”

Unter dem Link könnt ihr im Online-Modus des Spiels ein YouTube Video zur Aktion sehen:

1. Station:

KarlsbrunnenDu stehst hier auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und in der Mitte des Platzes findest Du diese Person, um die sich in dieser Stadt so vieles dreht – Karl der Große.

Ihm zu Ehren wurden 2014 im Katschhof, auf der anderen Seite des Rathauses, mit der Aktion “Mein Karl” viele Abbilder geschaffen, die sogenannten Kärle.

Diese Kärle sind so anders, als das bronzene Vorbild auf dem Markt. Sie begegnen uns auf Augenhöhe und wollen uns auf ihre Reise mitnehmen. Sie sind aus einem einfachen, kostengünstigen Material, welche es uns ermöglicht eine dieser Figuren zu erwerben.

“Mein Karl” ist eine bürgerliche Gemeinschaftsaktion, welche unter der Leitung von Ottmar Hörl umgesetzt wurde. Hierbei handelt es sich um ein Großprojekt im öffentlichen Raum bei dem Menschen von heute historischen Ereignissen auf Augenhöhe begegnen können.

Denn Karl der Große war so vielfältig, wie die Anzahl der Figuren im Hof. Für die Einen war Karl der Vater Europas, für Andere ein Visionär und Kulturförderer. Aber er war auch Sachsenschlächter, ein Frauenheld und vieles mehr.

2. Station

Wer, wie Karl der Große, ein so riesiges Reich verwalten will, muss seine Augen überall haben. Daher sehen die aufgebauten Karlsfiguren in jede Richtung und verstreuen sich nach der Aktion in der Stadt und im Land.

Als Gärtner hat sich Karl der Große sicher nicht betätigt, aber als weiser Herrscher wusste er eine gute Organisation seiner Pfalzen zu schätzen. So bestimmte er die Menge der Vorräte, welche Werkzeuge bereitgehalten werden sollten und auch, welche Kräuter, Gemüse und Obstsorten in den Gärten angebaut werden sollten.

Die Kräuter wurden nicht nur zum Kochen, sondern vor allem wegen ihrer Heilkraft geschätzt.

3. Station

Mein KarlUm so viele gleich aussehende Kärle herzustellen, setzt Ottmar Hörl mehrere Verfahren ein.

Ausgangspunkt ist ein Tonmodell, von dem ein Abguss aus Wachs entwickelt wird. Daraufhin wird dieses Wachsmodell mit einer Metallschicht überzogen. Die Metallschicht verhilft dem Wachsmodell zu einer härteren und abriebsfesteren Oberfläche, die beim Herausschmelzen des Wachses ihre Form behält.

Nach der Herstellung der eigentlichen Gussform aus der Metallschicht wird der Kunststoff in die Form heiß hinein geschleudert und mittels eines Unterdruckverfahrens gleichmäßig in der Form verteilt. Die Härtung der Figur erfolgte bei Raumtemperatur.

Für die feine Ausarbeitung der Figuren, kann es vorkommen, dass der Künstler einige Figuren per Hand nach bearbeiten muss.